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Der Quran zeigt der Wissenschaft den Weg: Gläubige Wissenschaftler der Vergangenheit

Inhalt
  1. Einleitung
  2. Intelligentes Design, das heißt Schöpfung
  3. Die Religion spornt die Wissenschaft an
  4. Die Religion sorgt für die richtige Ausrichtung der Wissenschaft
  5. Religion und Wissenschaft stehen stets im Einklang miteinander
  6. Die wissenschaftlichen Wunder des Quran
  7. Gläubige Wissenschaftler
  8. Gläubige Wissenschaftler der Vergangenheit
  9. Weitere gläubige Wissenschaftler der Vergangenheit
  10. Gläubige Wissenschaftler unserer Zeit
  11. Muslimische Wissenschaftler
  12. Weitere gläubige Wissenschaftler unserer Zeit
  13. Fazit
  14. Anmerkungen

Roger Bacon (1220–1292)

„Die Gnade des Glaubens ist sehr groß.“55

Roger Bacon, der von seinen Zeitgenossen als „großer Doktor“ bezeichnet wurde, war ein englischer Geistlicher und Wissenschaftler, der der experimentellen Methode den Vorzug gab und den veralteten Traditionen in der Wissenschaft ein Ende setzte. Bacon, der glaubte, dass Gott das Licht erschaffen hat, damit die Menschen sehen können, stellte auf diesem Gebiet Beobachtungen an und kündigte Hunderte von Jahren im Voraus viele technische Neuerungen an, die in seiner Zeit kaum vorstellbar waren.

Dampfbetriebene Schiffe, Züge, Autos, Flugzeuge, Kräne und Hängebrücken sind nur einige der technischen Neuerungen, die Bacon schon im 13. Jahrhundert ankündigte.

In einem Brief an einen Freund schrieb Bacon:

„In Zukunft wird man Schiffe bauen, die von einem einzigen Menschen gesteuert werden und schneller fahren als ein Schiff, das von vielen Ruderern bewegt wird, sowie Seefahrzeuge und Wagen, die ohne die Kraft eines Lebewesens mit unglaublicher Geschwindigkeit fahren.“56

Bacon, der schon im 13. Jahrhundert die technologischen Entwicklungen der Zukunft vorhersah, sagte: „Wie wir in der Zukunft, in der Gegenwart und in der Vergangenheit sehen werden, ist die Wissenschaft für die Gläubigen nützlich.“
Bacon, der schon im 13. Jahrhundert die technologischen Entwicklungen der Zukunft vorhersah, sagte: „Wie wir in der Zukunft, in der Gegenwart und in der Vergangenheit sehen werden, ist die Wissenschaft für die Gläubigen nützlich.“

Darüber hinaus erklärte Bacon die vergrößernde Eigenschaft von Linsen und ihre Anwendungsbereiche und erkannte als Erster, dass das Licht der Sterne die Erde nicht gleichzeitig erreicht. 200 Jahre vor der Geburt von Christoph Kolumbus sagte er, dass die Erde nicht flach, sondern kugelförmig sei und dass man Indien erreichen könne, wenn man von Europa aus nach Westen fahre.

Bacon, der glaubte, dass das Wissen, das er durch seine Experimente gewann, den gläubigen Menschen nützen werde, sagte:

„Wie wir in der Zukunft, in der Gegenwart und in der Vergangenheit sehen werden, ist die Wissenschaft für die Gläubigen nützlich.“57

Als Forscher sagte Bacon, dass die Wissenschaft nicht im Widerspruch zur Religion stehe, sondern im Gegenteil ein wichtiges Überzeugungsmittel sei, das gegenüber Ungläubigen eingesetzt werden könne.

Von ihm stammt der Satz: „Die Wissenschaft hat den großen Vorzug, dass sie die Menschen dazu bringt, den Glauben anzunehmen.“58

Francis Bacon (1561–1626)

Der berühmte Wissenschaftler Bacon, der als einer der Begründer der wissenschaftlichen Methode gilt, ist als ein Mensch mit starkem Glauben bekannt.

Francis Bacon erklärte im „Novum Organum“, dass wissenschaftliche Forschungen den Menschen dem Schöpfer näherbringen, und dass die Naturphilosophie (die Wissenschaft) „nach dem Wort Gottes das sicherste Heilmittel gegen den Aberglauben und die bewährteste Nahrung des Glaubens“ sei.59

Galileo Galilei (1564–1642)

Galileo Galilei ist der erste Gelehrte, der den Weltraum mithilfe eines Teleskops erforschte. Galilei sagte, dass die Erde kugelförmig sei, und brachte als Erster die dunklen Flächen, Krater und Erhebungen auf dem Mond ans Licht. Galilei, der mit seinen großen Verdiensten um die Wissenschaft einen besonderen Platz in der Geschichte einnimmt, glaubte, dass Gott dem Menschen Sinne, Sprachfähigkeit und Verstand gegeben habe und dass diese auf die nützlichste Weise gebraucht werden sollten. Er vertrat, dass ein Schöpfer die Natur geordnet habe. Galilei, der sagte: „Die Natur ist zweifellos ein Buch Gottes, von dem wir uns nicht trennen können und das gelesen werden muss“, erklärte, dass es zwischen den Büchern Gottes und Seiner Schöpfung keinerlei Widerspruch gebe, weil Gott beide erschaffen habe.

Johannes Kepler (1571–1630)

„Da wir Astronomen dem Buch der Natur nach Priester des höchsten Gottes sind, müssen wir von der Herrlichkeit Gottes sprechen.“61

Kepler, der Begründer der Astronomie, war ein großer Gelehrter, der die Bewegungen der Planeten des Sonnensystems und die Entfernungen zwischen ihnen berechnete und den ersten astronomischen Kalender erstellte, der eine Karte der Bewegung der Sterne zeigte.

Kepler, der über ein umfangreiches wissenschaftliches Wissen verfügte, glaubte zugleich, dass ein Schöpfer das Universum erschaffen hat. Denen, die ihn fragten, warum er sich mit der Wissenschaft beschäftige, antwortete Kepler: „Um die Freude an den Werken des Schöpfers zu kosten.“62 Betrachtet man das Leben und Wirken Keplers, der glaubte, dass Gott Sich in allem zeigt, was Er erschaffen hat, so wird deutlich, dass ein Mensch, der an das Vorhandensein einer göttlichen Ordnung im Universum glaubt, auch in seinen wissenschaftlichen Arbeiten sehr umfassend und erfolgreich ist.

Kepler stellte die Fragen: „Wer ist es, der die weißen Bären und die weißen Wölfe in die verschneiten Gebiete des Nordens schickt? Wer ist es, der dort zusammen mit ihnen die Eier der Vögel erschafft, damit die Bären, die Wale und die Wölfe sich ernähren können?“, und beantwortete sie wiederum selbst so:

„Es ist unser Gott, und Er ist der Größte, und Seine Überlegenheit ist die größte, und Sein Verstand ist unendlich, Er hat kein Ende.“

Kepler fuhr mit seinen Worten so fort:

„Gebraucht alle Sinnesorgane, die ihr besitzt, um den Schöpfer zu verstehen.“63

Blaise Pascal (1623–1662)

Der berühmte Wissenschaftler Pascal, der seit dem antiken Griechenland den größten Fortschritt in der Geometrie bewirkte, war ein Gelehrter, der schon in sehr jungen Jahren viele Entdeckungen machte und viele Erfolge erzielte. Neben seinen vielen Arbeiten und Entdeckungen auf dem Gebiet der Mathematik machte Pascal auch auf dem Gebiet der Physik wichtige Entdeckungen. Pascal, der Forschungen über die Atmosphäre und die Mechanik der Flüssigkeiten durchführte, entdeckte, dass es in der Atmosphäre einen Druck gibt, der sich mit der Höhe verändert.

Pascal, der in der Wissenschaftsgeschichte einen besonderen Platz einnimmt, ist ein gläubiger Wissenschaftler. In seinen Worten brachte Pascal Gottes unendliche Macht zum Ausdruck, indem er sagte, dass Gott der Schöpfer von allem ist, von der Mathematik bis zur Ordnung der Elemente.65

Viele Wissenschaftler, denen sehr wichtige Erfindungen zu verdanken sind, sind auch für ihren Glauben an Gott bekannt. Helmont, der das Thermometer und das Barometer erfand, und Pascal, dessen Bild nebenstehend zu sehen ist, gehören zu diesen Wissenschaftlern.
Viele Wissenschaftler, denen sehr wichtige Erfindungen zu verdanken sind, sind auch für ihren Glauben an Gott bekannt. Helmont, der das Thermometer und das Barometer erfand, und Pascal, dessen Bild nebenstehend zu sehen ist, gehören zu diesen Wissenschaftlern.

John Ray (1627–1705)

Der berühmte englische Botaniker John Ray war ein gläubiger Mensch.

Seiner Meinung nach „muss der Mensch, wenn er auf die Erde gebracht wurde, um die Schönheit Gottes widerzuspiegeln, auf alles achten, was um ihn herum erschaffen wurde“. Ray, der diesen Gedanken zu seinem Grundsatz machte, begann schon in sehr jungen Jahren mit wissenschaftlichen Forschungen. Er war einer der größten Vertreter seiner Zeit sowohl auf dem Gebiet der Botanik als auch der Zoologie. Ray veröffentlichte ein Buch, das den unendlichen Verstand in Gottes Schöpfung erklärt. In diesem Werk stellte Ray Tausende von Arten von Pflanzen, Insekten, Vögeln, Fischen und vielen ähnlichen Lebewesen vor und erklärte, dass die Natur die Existenz eines Schöpfers zeigt. John Ray sagt in seinem Buch:

„Zuerst hat Gott alles erschaffen, danach wurde es bis heute von Ihm bewahrt, und es ist noch immer so, wie es zuerst erschaffen wurde.“66

Er hat viele Beiträge zur Botanik geleistet

Ray betonte stets, dass Wissenschaft und Religion eng miteinander verbunden sind, und sagte: „Für einen freien Menschen kann es nichts Wertvolleres geben, als über die Schönheiten der Natur und Gottes unendlichen Verstand und Seine Erhabenheit nachzudenken.“67

Robert Boyle (1627–1691)

Boyle, der als Begründer der modernen Chemie gilt, machte viele Entdeckungen, die in der Wissenschaft Spuren hinterließen. Boyle deckte auf, dass ein Zusammenhang zwischen dem Druck von Gasen in der Luft und dem Volumen der Luft besteht, und so entstanden die Gesetze, die heute als „Boyle’sches Gesetz“ bekannt sind. Darüber hinaus erfand Boyle Lackmuspapier und ein einfaches Kühlgerät, teilte mit, dass sich Wasser beim Gefrieren ausdehnt, und gab die erste moderne Definition des Elements. Boyle, der sagte: „Da die Luft unter Druck steht, muss es zwischen den Teilen des Atoms leeren Raum geben“, leistete damit auch seinen Beitrag zur Atomtheorie.

Boyle, dem solch wichtige wissenschaftliche Entdeckungen zu verdanken sind, glaubte an die Existenz Gottes. Er war der Auffassung, dass es im Universum eine vernünftige Ordnung gibt und dass diese Ordnung von einem Schöpfer mit überlegener Macht errichtet wurde. Boyle betonte in seinen Gesprächen und Schriften häufig, wie wichtig es ist, dass Wissenschaft und Gottesglaube eine Einheit bilden.

In einem Brief sagte Boyle:

„Gebt den Ruhm dem, der die Natur erschaffen hat ... Gebraucht die Wissenschaft, um der Menschheit zu nützen.“68

In einer anderen Aussage teilte Boyle mit, dass die Vollkommenheit der Lebewesen die Existenz Gottes deutlich zeigt:

„Die vollkommene Planung des in der Welt bestehenden Systems, insbesondere die interessanten Eigenschaften, Sinnesorgane und bewundernswerten Strukturen, die die Tiere besitzen, haben im Laufe der Geschichte allesamt dazu geführt, dass Denker die Existenz Gottes anerkannten.“69

Antoni van Leeuwenhoek (1632–1723)

Leeuwenhoek ist der Gelehrte, der als Erster die Bakterien entdeckte. Leeuwenhoek begann, Stoffe zu untersuchen, indem er seine Brillengläser als Vergrößerungsglas benutzte; was er sah, weckte sein Interesse, und er erfand weitere Vergrößerungsgläser und wurde so der erste Mensch, der mit dem Mikroskop die Bakterien entdeckte.

Das Ziel, die Vorstellung einer Selbstentstehung ohne Schöpfer zu widerlegen, veranlasste ihn zu sehr wichtigen wissenschaftlichen Forschungen. Zu diesem Zweck führte er Untersuchungen über das Ernährungssystem von Tieren und Pflanzen, die Fortpflanzung, den Nährstofftransport in Pflanzen, ihre verschiedenen Strukturen und Teile sowie über die Blutzellen durch. Er ist der erste Wissenschaftler, der bei der Arbeit an den Kapillaren sah, wie die Blutzellen durch sie hindurchfließen. Vor ihm wusste niemand, dass die Muskeln aus Fasern bestehen.70

Isaac Newton (1642–1727)

Newton, der als größter Wissenschaftler aller Zeiten gilt, war sowohl Mathematiker als auch Physiker. Betrachten wir Newtons große Verdienste um die Wissenschaft, so können wir sagen, dass das wichtigste davon die Entdeckung des Gravitationsgesetzes ist.

Newton beschrieb den vollkommenen Zusammenhang zwischen Kraft und Beschleunigung mit dem Begriff der Masse, entdeckte das Gesetz von Aktion und Reaktion und stellte die These auf, dass bewegte Körper ihre Geschwindigkeit nicht ändern, wenn die resultierenden Kräfte null sind.

Newtons Bewegungsgesetze werden seit 4 Jahrhunderten von einfachen technischen Berechnungen bis zu den komplexesten technologischen Projekten unverändert angewandt. Newton machte nicht nur zum Thema Gravitation, sondern auch zu grundlegenden Themen wie Mechanik und Optik sehr wichtige Entdeckungen. Newton, der die 7 Farben des Lichts entdeckte, legte damit auch den Grundstein eines neuen Wissenschaftsgebiets, das Optik genannt wird.

Neben diesen Entdeckungen, die in der Wissenschaft Spuren hinterließen, schrieb Newton ernsthafte Werke, die den Atheismus zurückwiesen und die Schöpfung verteidigten, und war ein Anhänger des Gedankens: „Die Schöpfung ist die einzige wissenschaftliche Erklärung.“ Newton glaubte an die Wahrheit, dass das mechanische Universum, in seinen Worten „die riesige Uhr, die ohne Unterlass läuft“, nur das Werk eines Schöpfers sein kann, der einen mächtigen und überlegenen Verstand besitzt.

Eine Zeichnung Isaac Newtons, die zeigt, wie Licht, das durch ein kleines Loch fällt, zuerst durch eine Linse und dann durch zwei Prismen geht, die das Licht in Farben zerlegen ...
Eine Zeichnung Isaac Newtons, die zeigt, wie Licht, das durch ein kleines Loch fällt, zuerst durch eine Linse und dann durch zwei Prismen geht, die das Licht in Farben zerlegen ...

Den Entdeckungen Newtons, die den Lauf der Welt veränderten, lag sein Wunsch zugrunde, Gott näherzukommen. Newton wählte den Weg, die von Gott erschaffenen Werke zu erforschen, um Gott besser kennenzulernen. Zu diesem Zweck begann er mit großer Begeisterung seine Untersuchungen. Sein Hauptziel bei der wissenschaftlichen Forschung brachte Newton in seinem Werk „Principia Mathematica“ mit diesen Worten zum Ausdruck: „Gott ist ewig und absolut: Seine Macht hat keine Grenze, und Er weiß um alles; Sein Dasein reicht von Ewigkeit zu Ewigkeit; Er lenkt alles und weiß alles, was geschieht und geschehen wird. Er ist ewig und unendlich ... Er währt immer und ist überall gegenwärtig: Sein Dasein ist beständig, Er ist überall gegenwärtig; indem Er immer und überall existiert, bringt Er die ganze Zeit und den Raum hervor ... Wir erkennen Ihn an Seinen höchst weisen und vollkommen wirkenden Kunstwerken ... Als Seine Diener verehren wir Ihn und glauben an Ihn.“71

John Flamsteed (1646–1719)

John Flamsteed, der Gründer der berühmten Sternwarte von Greenwich, ist einer der ersten Astronomen Englands.

Flamsteed, der nach unzähligen Beobachtungen die erste große Sternkarte des Teleskopzeitalters erstellte, war zugleich ein Geistlicher.72

John Woodward (1665–1728)

Woodward gilt als einer der eigentlichen Begründer der Geologie. Einer seiner großen Beiträge zur Wissenschaft bestand darin, bei der Gründung eines paläontologischen Museums in Cambridge zu helfen und das Gebiet der Geologie weiterzuentwickeln.73

Carl von Linné (1707–1778)

Linné, ein gläubiger Wissenschaftler, hinterließ mit seinen sehr wichtigen Arbeiten auf dem Gebiet der Botanik seine Spuren. Linné, der aufdeckte, dass sich Pflanzen durch die Befruchtung des Stempels durch die Staubblätter vermehren, führte den Begriff der „biologischen Klassifikation“ in die Wissenschaft ein.74

Jean Deluc (1727–1817)

Der Schweizer Physiker Deluc ist der Wissenschaftler, der das Wort „Geologie“ prägte. Er und sein Vater erfanden das moderne Quecksilberthermometer und das Hydrometer. Deluc ist dafür bekannt, dass er sich gegen die Vorstellung stellte, das Universum und das Leben seien zufällig entstanden, und an die Schöpfung glaubte.75

William Herschel (1738–1822)

Herschel ist einer der berühmtesten Astronomen des 18. Jahrhunderts. Herschel, der dafür bekannt ist, dass er die Teleskope mit dem höchsten Reflexionsvermögen seiner Zeit baute und damit Sternhaufen und Galaxien erforschte, deren Untersuchung zuvor unmöglich war, brachte mit den Worten „Ungläubige Astronomen sind verrückt“ zum Ausdruck, dass es erstaunlich sei, wenn Wissenschaftler, die sich mit Astronomie beschäftigen und die vollkommene Ordnung im Universum bezeugen, nicht an Gott glauben.76

William Herschel setzte seine Forschungen mit Teleskopen fort, die er mit den Geschenken von König Georg III. baute.
William Herschel setzte seine Forschungen mit Teleskopen fort, die er mit den Geschenken von König Georg III. baute.

William Paley (1743–1805)

Paley war ein Wissenschaftler, der an die Schöpfung glaubte. Sein Werk „Natürliche Theologie“, das wir auf den vorigen Seiten angesprochen haben, war zu seiner Zeit eines der meistverkauften Bücher. Paleys Gedanke „Wenn Kunstwerke das Werk des Menschen sind, dann sind die Lebewesen das Werk eines Wesens, das dem Menschen weit überlegen ist“ ist sehr berühmt. Paley erklärt, dass den Lebewesen alle Eigenschaften geschenkt wurden, die sie brauchen, um in ihrer Umgebung zu überleben, und sagt in seinen eigenen Worten: „Eine Erfindung weist auf ein Design und auf die Beweise eines Schöpfers hin, der es entworfen hat.“

Georges Cuvier (1769–1832)

Cuvier, einer der bekanntesten Anatomen und Paläontologen der Wissenschaftsgeschichte, gehört zu den Begründern der vergleichenden Anatomie und zu den Wissenschaftlern, die dazu beitrugen, dass sich die Paläontologie als eigenes Wissenschaftsgebiet abspaltete. Cuvier wurde durch seinen starken Glauben an die Schöpfung und durch seine Auseinandersetzungen über die Beweise der Schöpfung und die Haltlosigkeit der Evolution berühmt.78

Humphry Davy (1778–1829)

Davy, der dafür bekannt war, ein gläubiger Mensch zu sein, galt als einer der großen Chemiker seiner Zeit. Der berühmte Gelehrte Faraday arbeitete bei ihm. Viele wichtige chemische Elemente klassifizierte er als Erster. Er erwarb sich große Verdienste um die Wissenschaft, indem er als Erster die Theorie der Wärmebewegung, die Sicherheitslampe und die Tatsache vorlegte, dass Diamant aus Kohlenstoff besteht.79

Adam Sedgwick (1785–1873)

Sedgwick, einer der führenden Geologen des 19. Jahrhunderts, entdeckte insbesondere die als Kambrium und Devon bekannten grundlegenden Gesteinssysteme.

Sedgwick, der zugleich Geistlicher war, lehnte Charles Darwins Evolutionsgedanken ab, obwohl er mit ihm befreundet war.80

Michael Faraday (1791–1867)

Faraday, der als größter Physiker seiner Zeit bekannt war, spielte insbesondere bei der Entwicklung der Gebiete Elektrizität und Magnetismus eine besondere Rolle. Faraday erwarb sich nicht nur auf dem Gebiet der Physik, sondern auch der Chemie große Verdienste.

Faraday war ein Gelehrter, der an die Existenz eines Schöpfers und an den Einklang von Religion und Wissenschaft glaubte. Faraday, der dachte: „Da ein einziger Schöpfer die Welt erschaffen hat, muss die gesamte Natur aus Teilen eines Ganzen bestehen“, kam, indem er nach diesem Prinzip handelte, zu dem Schluss, dass Elektrizität und Magnetismus miteinander verbunden sind.81

Samuel Morse (1791–1872)

Morse ist der große Gelehrte, der den für die Menschheit sehr bedeutenden Telegrafen erfand. Auch die erste Kamera in Amerika erfand er.

Morse glaubte an die Existenz eines Schöpfers, der alles zu einem bestimmten Zweck erschaffen hat. Seiner Meinung nach existieren die materielle und die geistige Welt gleichermaßen im Einklang. Morse ist der Verfasser dieser Zeilen:

„Je weiter die Wissenschaft fortschreitet, desto deutlicher werden die Beweise für den göttlichen Ursprung der Religion, desto mehr wird die Größe Gottes erkannt und desto heller leuchtet die Zukunft in Hoffnung und Freude.“82

Joseph Henry (1797–1878)

Der berühmte amerikanische Physiker und religiöse Gelehrte Joseph Henry war Professor an der Princeton University. Henry, der das Galvanometer und den Elektromotor erfand, nahm sich neben seinen Experimenten und Arbeiten unbedingt Zeit, um zu Gott zu beten und Ihm zu dienen.83

Louis Agassiz (1807–1873)

Agassiz, nach Meinung vieler der größte Biologe Amerikas, ist ein Gelehrter, der dafür bekannt ist, dass er sich entschieden gegen die Evolutionstheorie stellte.

Agassiz dachte, dass es überall in der Natur einen göttlichen Plan Gottes gibt, und lehnte die Theorie ab, die die Schöpfung leugnet. Agassiz sagte:

„Die Verbindung von Zeit und Raum zeigt nicht nur Denken, sondern auch Ordnung, Macht, Verstand, Größe, Voraussicht, Allwissenheit und Einsicht. Mit einem Wort: All diese Eigenschaften verkünden mit lauter Stimme, dass der Gott, den der Mensch anbeten und lieben soll, einer ist.“84

James Prescott Joule (1818–1889)

Der berühmte Gelehrte Joule, der den ersten Hauptsatz der Thermodynamik entdeckte, berechnete die Wärme, die ein in einem einzelnen Draht fließender elektrischer Strom erzeugt, und ermittelte als Erster die Geschwindigkeit eines Gasmoleküls. Joules größte Entdeckung ist das „mechanische Wärmeäquivalent“. Diese wichtige Entdeckung wies auch den Weg zum grundlegendsten Gesetz des Universums, dem Gesetz von der „Erhaltung der Energie“.

Joule, dem solch wichtige wissenschaftliche Entdeckungen zu verdanken sind, gehört zu den Wissenschaftlern, die glaubten, dass sie Gott umso besser kennenlernen würden, je mehr sie die Naturgesetze studierten. Dieser Glaube spornte ihn zu noch mehr Forschung an. Berühmt sind diese Worte von Joule, der unter den 717 Wissenschaftlern, die 1864 ein Manifest gegen Darwin unterzeichneten, an vorderster Stelle stand, und die seinen Glauben an Gott ausdrücken:

„Nachdem wir den Willen Gottes kennengelernt und ihm gehorcht haben, besteht das Nächste, was wir tun müssen, darin, die Beweise Seines Verstandes, Seiner Macht und Seiner Güte in Seinen Werken zu erkennen. Die Naturgesetze zu kennen, heißt Gott zu kennen.“85

George Gabriel Stokes (1819–1903)

Stokes, der auf vielen Wissenschaftsgebieten, allen voran Physik und Mathematik, wichtige Entdeckungen machte, ist ein berühmter englischer Gelehrter. Er forschte über Schwereunterschiede der Erde, Astrophysik, Chemie, akustische Probleme und Wärme. Er zeigte, dass Quarz im Gegensatz zu Glas für ultraviolette Strahlung durchlässig ist. Mit Lord Kelvin führte er elektro-thermodynamische Untersuchungen durch. Stokes zeigte, dass die Röntgenstrahlen ein Teil von Maxwells elektromagnetischem Spektrum sind. Stokes, der eine Zeit lang Präsident des Victoria Institute in London war, war zugleich ein aktives Mitglied der Philosophischen Gesellschaft der Universität Cambridge.

Stokes, ein Gelehrter, der die Natur im Glauben an den Schöpfer erforschte, hat viele Schriften verfasst, in denen er seinen Glauben an Gott zum Ausdruck bringt. In diesen Schriften teilte Stokes mit, dass die Naturgesetze unter dem Befehl Gottes stehen und dass Gott die Macht hat, diese Gesetze zu lenken, wie Er will.86

Rudolf Virchow (1821–1902)

Virchows Hauptverdienst lag auf dem Gebiet der Pharmazie. Virchow, der als Begründer der modernen Pathologie gilt, erforschte Krankheiten, die mit der Zelle zusammenhängen. Er stellte als Erster die Leukämie fest und forschte außerdem auf den Gebieten der Anthropologie und Archäologie. Virchow ist einer der Gelehrten, die sich gegen die Theorien Darwins und Haeckels stellten. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit beteiligte er sich sogar an der Politik und wandte sich dagegen, dass an deutschen Schulen die Evolutionstheorie gelehrt wurde.87

Gregor Mendel (1822–1884)

Der berühmte Gelehrte, der die 3 als Mendelsche Regeln bekannten Gesetze der Genetik entdeckte, ging als der Mann in die Geschichte ein, der die Prinzipien der Vererbung aufstellte. Mendels Vererbungsprinzipien wurden zu einem der wichtigsten wissenschaftlichen Beweise, die die Haltlosigkeit der Evolutionstheorie aufzeigen.

Mendel, dessen entdeckte Vererbungsprinzipien einerseits die Grundlagen der Evolutionstheorie erschütterten, war andererseits ein Geistlicher, der glaubte, dass Zufälle die Welt nicht hervorbringen können und dass Gott alles, wie es ist, einschließlich der Welt erschaffen hat.88

Gregor Mendel entdeckte infolge seiner Forschungen an Erbsen die Vererbungsgesetze. Diese Entdeckung Mendels, der zugleich Geistlicher war, war ein schwerer Schlag für Darwins Evolutionstheorie.
Gregor Mendel entdeckte infolge seiner Forschungen an Erbsen die Vererbungsgesetze. Diese Entdeckung Mendels, der zugleich Geistlicher war, war ein schwerer Schlag für Darwins Evolutionstheorie.

Louis Pasteur (1822–1895)

Pasteur, der in der Geschichte der Medizin einen besonderen Platz einnimmt, ist insbesondere für die Keimtheorie der Krankheiten und für seine entschiedene Gegnerschaft zur Evolutionstheorie berühmt. Er erklärte als Erster die organischen Grundlagen der Gärung und die Methoden, sie zu kontrollieren. Seine Arbeiten führten ihn zur Bakteriologie. Infolge seiner Forschungen auf diesem Gebiet entdeckte Pasteur die Impfung, den wichtigsten Weg im Kampf gegen Tollwut, Diphtherie, Milzbrand und andere Krankheiten, und legte die Methoden der Pasteurisierung und Sterilisierung vor.

Pasteur, der einen sehr starken Glauben an Gott hatte, war zu seiner Zeit vielem Druck ausgesetzt, weil er sich gegen Darwins Evolutionstheorie stellte. Pasteur, der die Verbindung zwischen Wissenschaft und Religion verteidigte, ist für seine Worte zu diesem Thema sehr berühmt. Einige dieser Worte lauten:

„Je mehr ich die Natur erforsche, desto mehr wächst mein Glaube angesichts der Werke des Schöpfers.“89 „Die Wissenschaft führt den Menschen zu Gott.“90

William Thomson (Lord Kelvin) (1824–1907)

Lord Kelvin, für seine Frömmigkeit bekannt, ist einer der führenden Physiker seiner Zeit. Mit seinen Verdiensten und Entdeckungen auf Wissenschaftsgebieten wie Mathematik und Physik gewann er die Achtung der wissenschaftlichen Kreise. Lord Kelvin ist der erste Mensch, der eine erfolgreiche Methode zur Verflüssigung von Wasserstoff und Helium entwickelte. Aufgrund seiner Entdeckungen über die Wärme werden Temperaturgrade heute „Kelvin“ genannt. Außerdem machte er die Thermodynamik zu einem offiziellen physikalischen Gesetz und formulierte ihren ersten und zweiten Hauptsatz präzise.

Einige der Worte, in denen Lord Kelvin seinen Glauben an Gott ausdrückt, lauten:

„Fürchtet euch nicht davor, freie Denker zu sein. Wenn ihr tief nachdenkt, werdet ihr durch die Wissenschaft zum Glauben an Gott geführt.“91 „Wenn wir auf den Ursprung des Lebens blicken, bestätigt die Wissenschaft unbedingt die Existenz jener großen Macht.“92

J. J. Thomson (1856–1940)

J. J. Thomson, der als Erster die Existenz des Elektrons nachwies (1897), war Professor für Physik an der Universität Cambridge. Die Worte des tiefgläubigen Thomson, in denen er ausdrückt, dass die Ergebnisse der Wissenschaft die Existenz Gottes zeigen, lauten:

„Die hohen Gipfel der Festung der Wissenschaft zeigen die großartigen Werke Gottes.“93

William Huggins (1824–1910)

Huggins, sowohl ein guter Astronom als auch ein gläubiger Gelehrter, entdeckte, dass die Sterne neben den meisten der auf der Erde vorhandenen Elemente auch Wasserstoff enthalten. Huggins stellte zugleich als Erster den Dopplereffekt fest (das Ausstrahlen von Licht von Rot nach Blau, während sich die Sterne voneinander entfernen), der eindeutig beweist, dass sich das Universum ausdehnt.94

Nach dem Dopplereffekt verändert sich das Spektrum der Strahlen in Abhängigkeit von der Entfernung der Galaxie von der Erde. Das nebenstehende Bild zeigt diese Veränderungen. Huggins ist neben dieser sehr wichtigen Erfindung ein gläubiger Wissenschaftler.
Nach dem Dopplereffekt verändert sich das Spektrum der Strahlen in Abhängigkeit von der Entfernung der Galaxie von der Erde. Das nebenstehende Bild zeigt diese Veränderungen. Huggins ist neben dieser sehr wichtigen Erfindung ein gläubiger Wissenschaftler.

James Clerk Maxwell (1831–1879)

Maxwell ist ein großer Gelehrter, der trotz seines kurzen Lebens für seine sehr wichtigen Verdienste um die Wissenschaft bekannt ist. Maxwell, der als einer der Begründer der modernen Physik gilt, zeigte, dass Licht und Elektrizität miteinander zusammenhängen, und es gelang ihm, Licht, Elektrizität und Magnetismus in einer einzigen Formel auszudrücken. Als Einstein an der Relativitätstheorie arbeitete, verwendete er Maxwells Formeln.

Maxwell, den Albert Einstein als „den Menschen, der die nützlichste Arbeit geleistet hat, die die Physik seit Newton erlebt hat, und dessen Experimente ich mit Stolz nachvollzogen habe“ würdigte, war zugleich ein gläubiger Mensch. Maxwell, der gegen die Evolutionstheorie war, erhob entschiedenen Einspruch gegen die berühmte „Nebularhypothese“ des französischen Atheisten Laplace und gegen den evolutionistischen Philosophen und Anhänger Darwins, Herbert Spencer.

In einem Brief, den er schrieb, teilte er mit, dass ein gläubiger Wissenschaftler zum Nutzen der Religion arbeiten müsse.95

John Strutt (1842–1919)

John Strutt arbeitete über die Bewegung elektromagnetischer Wellen und erwarb sich auch auf verschiedenen wissenschaftlichen Gebieten wie Optik, Akustik und Gasdynamik Verdienste. Strutt entdeckte zudem Argon und die Edelgase, die nur in geringen Mengen vorkommen. Der für seine Frömmigkeit bekannte Wissenschaftler schrieb in das Vorwort seiner veröffentlichten Artikel: „Groß sind die Werke Gottes.“96

George Washington Carver (1865–1943)

Die Agrarchemie wurde ab den 1880er-Jahren zu einem sehr wichtigen Wissenschaftsgebiet.

Carver ist ein Gelehrter, der für seine sehr bedeutenden Entdeckungen auf diesem Gebiet berühmt ist.

Albert Einstein ist einer der wichtigsten Wissenschaftler der Weltgeschichte. Einstein ist neben seinen wichtigen Entdeckungen auch für seinen Glauben an Gott bekannt.
Albert Einstein ist einer der wichtigsten Wissenschaftler der Weltgeschichte. Einstein ist neben seinen wichtigen Entdeckungen auch für seinen Glauben an Gott bekannt.

Carver war für seinen Glauben an Gott bekannt und brachte in all seinen Gesprächen das Thema auf seine tiefe Verbundenheit mit Gott. Als man ihn in einem Interview mit der Zeitschrift „Atlanta“ nach der von ihm entdeckten Lehmfarbe fragte, antwortete er: „Das Einzige, was ich getan habe, ist, das, was Gott erschaffen hat, in einen Zustand zu bringen, in dem die Menschen es nutzen können. Das ist Gottes Werk, nicht meines.“97

James Jeans (1877–1946)

Der berühmte Physiker James Jeans glaubte, dass das Universum von einem Schöpfer mit unendlichem Wissen erschaffen wurde. Im Folgenden werden einige Aussagen wiedergegeben, in denen Jeans seinen Glauben erklärt:

„Wir haben entdeckt, dass das Universum Design und eine lenkende Macht zeigt.“98 „Das Ergebnis der wissenschaftlichen Untersuchungen über das Universum lässt sich in einem einzigen Satz ausdrücken: Das Universum wurde von einem Wesen mit unendlichem Wissen entworfen.“99

Albert Einstein (1879–1955)

Albert Einstein, der berühmteste Gelehrte unserer Zeit, war zugleich für seinen Glauben an Gott bekannt. Ein Ausspruch Einsteins, der vertrat, dass die Wissenschaft nicht ohne Religion sein kann, über Religion und Wissenschaft lautet:

„Ich kann mir keinen echten Wissenschaftler ohne tiefen Glauben vorstellen. Man kann es so ausdrücken: Wissenschaft ohne Religion ist lahm.“100

Einstein glaubte, dass das Universum eine so vollkommene Ordnung besitzt, dass es nicht durch Zufälle entstanden sein kann, und dass das Universum von unserem Schöpfer, dem Besitzer überlegenen Verstandes, erschaffen wurde.

Für Einstein, der in seinen Artikeln häufig von seinem Glauben an Gott sprach, ist die Vollkommenheit der natürlichen Ordnung im Universum äußerst wichtig. In einem Artikel teilte Einstein mit, dass in jedem, der die Natur erforscht, „eine Art religiöser Ehrfurcht“101 wohnt, und sagte:

„Jeder, der sich ernsthaft mit der Wissenschaft beschäftigt, gelangt zu der Überzeugung, dass sich in den Gesetzen der Natur ein Geist offenbart, ein dem des Menschen weit überlegener Geist. Deshalb führt die Beschäftigung mit der Wissenschaft den Menschen zur Religion.“102

Einstein, der in Paris Vorlesungen hielt, erklärte, dass die Wissenschaft nicht von der Religion getrennt sein kann.
Einstein, der in Paris Vorlesungen hielt, erklärte, dass die Wissenschaft nicht von der Religion getrennt sein kann.
Georges Lemaître, einer der bedeutenden Gelehrten, hier neben Einstein, ist ein religiöser Wissenschaftler, der die Urknalltheorie aufstellte, die von der Erschaffung des Universums kündet.
Georges Lemaître, einer der bedeutenden Gelehrten, hier neben Einstein, ist ein religiöser Wissenschaftler, der die Urknalltheorie aufstellte, die von der Erschaffung des Universums kündet.

Einsteins Sicht auf die Religion lässt sich auch in seinen folgenden Worten erkennen:

„Wenn das religiöse Gefühl verloren geht, wird die Wissenschaft zu einem Experimentalismus ohne Inspiration.“103

Georges Lemaître (1894–1966)

Georges Lemaître stellte die Urknalltheorie auf, die die Erschaffung des Universums ausdrückt. Lemaître vertrat, dass das Universum einen Anfang und ein Ende hat und dass dies eine wichtige Rolle dabei spielt, dass viele Menschen an Gott glauben. Lemaître, der zugleich Geistlicher war, glaubte, dass Religion und Wissenschaft die Menschheit zu denselben Wahrheiten führen werden.104

Alister Hardy (1896–1985)

Hardy ist der Begründer der modernen Ozeanographie. Die Templeton-Stiftung, die gläubige Wissenschaftler für ihre Verdienste um die Religion auszeichnet, zeichnete Hardy 1985 dafür aus, dass er durch die Wissenschaft zur Religion gefunden hatte, und für seine Arbeiten auf diesem Gebiet.105

Wernher von Braun (1912–1977)

Wernher von Braun ist einer der weltweit bekanntesten und berühmtesten Raumfahrtwissenschaftler. Wernher von Braun trug im Zweiten Weltkrieg durch die Weiterentwicklung der berühmten V-2-Raketen zur Entwicklung der deutschen Raketentechnik bei. Von Braun, der die NASA leitete, war zugleich ein religiöser Gelehrter mit starkem Glauben.

Über die Schöpfung und die Ordnung in der Natur sagte er:

„Der von Menschenhand bewirkte Flug in den Weltraum ist ein erstaunlicher Erfolg, doch der Weltraum öffnet den Menschen nur einen sehr kleinen Teil seiner Tore. Durch diese Öffnung auf die Geheimnisse des Universums zu blicken, bestätigt unseren festen Glauben an den Schöpfer. Es fällt mir schwer, einen Wissenschaftler zu verstehen, der einen überlegenen Verstand, der das Universum ins Dasein gebracht hat, nicht anerkennt, ebenso wie einen Geistlichen, der die fortschreitende Wissenschaft leugnet.“106

Von Braun, der einen starken Glauben besaß, zusammen mit John F. Kennedy, einem der Präsidenten der USA ... Von Braun sagte, er könne nicht verstehen, wie ein Wissenschaftler die Existenz Gottes zurückweisen könne.
Von Braun, der einen starken Glauben besaß, zusammen mit John F. Kennedy, einem der Präsidenten der USA ... Von Braun sagte, er könne nicht verstehen, wie ein Wissenschaftler die Existenz Gottes zurückweisen könne.

Wernher von Braun schrieb in einem im Mai 1974 veröffentlichten Artikel:

„Der Mensch kann nicht ohne Ordnung und Zweck mit dem Gesetz und der Ordnung des Universums sich selbst überlassen werden. Je besser wir die erstaunlichen Seiten des Universums und all dessen, was es enthält, verstanden haben, desto mehr Gründe haben wir gefunden, über die Ordnung zu staunen, die eben zu diesem Zweck erschaffen wurde. Gezwungen zu werden, an ein einziges Ergebnis zu glauben, das heißt gezwungen zu werden zu glauben, dass alles im Universum zufällig entstanden ist, beeinträchtigt die Unparteilichkeit der Wissenschaft ... Welcher zufällig ablaufende Prozess könnte das Gehirn eines Menschen oder das System eines menschlichen Auges hervorbringen? ...“107

Max Planck (1858–1947)

Der berühmte deutsche Physiker Max Planck entdeckte die nach ihm benannte physikalische Konstante. Planck, der um 1900 Professor für Physik an der Universität Berlin war, teilte mit, dass das Licht (die Strahlung) nicht wie das ununterbrochene Fließen des Wassers in einem Fluss beschaffen ist, sondern eine Struktur hat wie das Bild, das Regentropfen auf einer Fensterscheibe erzeugen.

In der Zeit vor Planck dachten die Wissenschaftler, das Licht sei eine Wellenbewegung. Planck, der mitteilte, dass jedes Lichtteilchen ein Energiepaket ist, gab jedem Paket den Namen „Photon“. Der Begriff „Photon“ brachte in der Physik eine Wende. Planck teilte außerdem mit, dass sich das Licht nicht nur wie der Schall in Wellen in der Luft ausbreitet, sondern sich zugleich auch als Teilchen bewegen kann.

Planck, dem solch wichtige Entdeckungen zu verdanken sind, glaubte an den Verstand einer großen „Macht“, die das Universum lenkt. Max Planck, der sagte, dass Gott der Schöpfer der Ordnung im Universum ist, betonte seinen Glauben an Gott mit folgender Aussage:

„Jeder, der sich ernsthaft mit der Wissenschaft beschäftigt, gleich auf welchem Gebiet, wird über dem Eingangstor zum Tempel der Wissenschaft diese Inschrift lesen: ‚Glaube! Der Glaube ist eine Eigenschaft, auf die die Wissenschaftler nicht verzichten können.‘“108

Charles Coulson (1910–1974)

Coulson, der jahrelang Professor für Mathematik an der Universität Oxford war, teilte in seinen Worten seinen Glauben an Gott mit, seinen Wunsch, Gott näherzukommen, dass er zu Gott betete und dass der Zweck seines Lebens darin bestand, Gott näherzukommen.109