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Der Quran zeigt der Wissenschaft den Weg: Gläubige Wissenschaftler

Inhalt
  1. Einleitung
  2. Intelligentes Design, das heißt Schöpfung
  3. Die Religion spornt die Wissenschaft an
  4. Die Religion sorgt für die richtige Ausrichtung der Wissenschaft
  5. Religion und Wissenschaft stehen stets im Einklang miteinander
  6. Die wissenschaftlichen Wunder des Quran
  7. Gläubige Wissenschaftler
  8. Gläubige Wissenschaftler der Vergangenheit
  9. Weitere gläubige Wissenschaftler der Vergangenheit
  10. Gläubige Wissenschaftler unserer Zeit
  11. Muslimische Wissenschaftler
  12. Weitere gläubige Wissenschaftler unserer Zeit
  13. Fazit
  14. Anmerkungen

Wie sehr sich materialistische und atheistische Kreise auch bemühen mögen, es gibt eine offenkundige Wahrheit: Gott ist es, der alle Wesen und Systeme erschaffen hat, die die Wissenschaft erforscht. Und es ist eine offenkundige Wahrheit, dass Religion und Wissenschaft, wenn sie aufrichtig und vernünftig angewandt werden, stets im Einklang stehen werden. Ein Zeichen dieses offenkundigen Einklangs sind auch die „gläubigen Wissenschaftler“, die in der Vergangenheit und in unserer Zeit lebten und der Menschheit mit ihren Entdeckungen wichtige Dienste erwiesen haben.

Ein Wissenschaftler, der sich mit Wissenschaft befasst, neue Entdeckungen macht und versucht, die Geheimnisse des Universums zu enthüllen, ist in Wirklichkeit ein Mensch, der die von Gott erschaffene Kunst eingehend erforscht und versucht, ihre Einzelheiten zu verstehen und ihren Sinn zu erfassen. Gerade deshalb bilden Religion und Wissenschaft eine untrennbare Einheit, und der Wissenschaftler ist ein Mensch, der Gottes unendliche Macht, Seine Kunst und die Einzigartigkeit Seiner Schöpfung aufzeigt. Deshalb gehören Wissenschaftler als die Menschen, die sich am meisten mit der von Gott erschaffenen Kunst beschäftigen, zu denen, die die Existenz und Einzigkeit Gottes am schnellsten begreifen können.

So gibt es seit Jahrhunderten viele Wissenschaftler, die unter Nutzung des freien Verstandes und der grenzenlosen Denkfähigkeit, die ihnen die Religion verliehen hat, große Beiträge zur Wissenschaft geleistet haben. Diese Menschen haben sowohl gezeigt, dass die Wissenschaft in vollem Einklang mit der Religion steht, als auch wichtige Beiträge für die Wissenschaft und die Menschheit geleistet. Berühmte Wissenschaftler, die der Wissenschaftsgeschichte die Richtung gaben, wie Newton, Kepler, Leonardo da Vinci und Einstein, vertraten infolge ihrer Beobachtungen und Forschungen, dass Gott das Universum erschaffen und geordnet hat und dass alles unter Gottes Herrschaft steht. Außerdem wurden die Grundprinzipien der Wissenschaft von gläubigen Menschen aufgestellt, und die Religion spielte bei der Entstehung der modernen Wissenschaft eine wichtige Rolle.

Die Sicht von Isaac Newton, der als größter Gelehrter aller Zeiten gilt, auf das Universum kommt in seinen folgenden Worten sehr deutlich zum Ausdruck:

„Die wunderbaren Systeme des Sonnensystems, der Planeten und der Kometen können nur durch die Macht eines intelligenten und mächtigen Wesens fortbestehen. Dieses Wesen lenkt nicht nur als Seele der Welt, sondern lenkt alles; Er ist Gott.“52

Ebenso ist bekannt, dass auch die wissenschaftliche Arbeit des berühmten Wissenschaftlers Kepler von seinem religiösen Glauben gelenkt wurde. Arno Penzias, der 1978 für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Physik und der kosmischen Hintergrundstrahlung den Nobelpreis für Physik erhielt, sagte über Johannes Kepler:

„Dies geht nicht auf Kopernikus, sondern in Wirklichkeit auf Keplers Erfolg zurück. Denn die Vorstellung der Epizyklen und anderes geht auf die Tage zurück, in denen die Wissenschaftler Gedanken austauschten. All dies dauerte an, bis ein wahrhaft gläubiger Mensch kam, und das war Kepler ... Er glaubte aufrichtig an Gott, der das Gesetz gegeben hat ... Er glaubte, dass es etwas Einfacheres und Stärkeres geben müsse. Vielleicht hatte er Glück, oder vielleicht steckte etwas Tieferes dahinter, doch Keplers Glaube wurde mit den Naturgesetzen belohnt, die er entdeckte. Von jenem Tag an gab es einen schweren Kampf, doch Jahrhunderte später sehen wir, dass einfache Naturgesetze wirken. Gerade deshalb hegen die Wissenschaftler noch immer diese Erwartung, und sie geht in Wirklichkeit auf Kepler zurück; Kepler hatte diese Hoffnung aus seinem Glauben geschöpft.“53

In diesem Teil des Leitfadens werden wir von den gläubigen Wissenschaftlern sprechen, die von der Vergangenheit bis heute den Grundstein der modernen Wissenschaft gelegt und sie weiterentwickelt haben, und von den Beiträgen, die diese Menschen zur Wissenschaft geleistet haben. Alle in diesem Kapitel genannten Wissenschaftler haben Wissenschaft betrieben in dem Glauben, dass das Universum und die Systeme in den Lebewesen von Gott erschaffen wurden. Eine Aussage von Francis Bacon ist ein schönes Beispiel dafür, dass gläubige Wissenschaftler alle erschaffenen Wesen aus dem richtigen Blickwinkel betrachten. Bacon sagte:

„Dies ist das Werk Gottes; es zeigt, dass das Wesen, das dies tut, die Macht und den Verstand besitzt, alles zu tun; die Welt ist ein Wesen, das Gott erschaffen hat ...“54

So hat Gott in vielen Versen mitgeteilt, dass ein Weg, über die Geschöpfe nachdenken zu können, Gott so zu fürchten, wie es sich gebührt, und Seine Größe und Erhabenheit zu begreifen, darin besteht, „Wissen zu besitzen“. Einige der Verse dazu lauten:

„Das Gleichnis derer, die sich außer Gott Beschützer nehmen, ist das der Spinne, die sich ein Haus baut. Das gebrechlichste aller Häuser ist aber wahrlich das Haus der Spinne. Wenn sie es doch nur wüssten! Gott weiß gewiss, was sie außer Ihm anrufen. Er ist der Allmächtige, der Allweise! Diese Gleichnisse prägen Wir für die Menschen. Doch nur die Wissenden begreifen sie. Gott hat die Himmel und die Erde in Wahrheit erschaffen. Wahrlich, darin ist ein Zeichen für die Gläubigen.“ (Sure 29:41-44, al-Ankabut)

„Und zu Seinen Zeichen gehören die Erschaffung der Himmel und der Erde und die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Wahrlich, darin sind Zeichen für die Wissenden (die Besitzer von Verstand und Wissen).“ (Sure 30:22, ar-Rum)

„Gott bezeugt, dass es keinen Gott gibt außer Ihm. Und auch die Engel und die Besitzer des Wissens bezeugen, für die Gerechtigkeit eintretend, dass es keinen der Anbetung Würdigen gibt außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen.“ (Sure 3:18, Al Imran)

„Doch diejenigen unter ihnen, die im Wissen fest gegründet sind, und die Gläubigen glauben an das, was zu dir herabgesandt wurde, und an das, was vor dir herabgesandt wurde; sie verrichten das Gebet, entrichten die Zakat und glauben an Gott und den Jüngsten Tag. Ihnen werden Wir gewiss großen Lohn geben!“ (Sure 4:162, an-Nisa)