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AZTRENDEFRESNLRUITSQBSROKYDA

Antworten auf die Behauptung „In den Versen über die Fürsprache gibt es einen Widerspruch“

Die traditionelle Schule, die der Grund für diese Gedanken einiger atheistischer Personen ist, die behaupten, in den Versen zum Thema Fürsprache gebe es einen Widerspruch, hat die Verse zum Thema Fürsprache in ihrer Bedeutung verfälscht. Das Buch, das sie im Wortlaut nicht verfälschen konnten, haben sie mit Überlieferungen, und manche auch gerade wegen ihrer böswilligen Gedanken, in der Bedeutung der Verse verfälscht.

Dieser unser Text handelt von den Versen, die die Fürsprache an eine Erlaubnis und an eine Ausnahme binden, und wird davon handeln, wie diese Verse in einigen Übersetzungen verdreht wurden und so zu falschem Verständnis führten und wie die Fürsprache-Verse mit Erlaubnis und Ausnahme in Wirklichkeit verstanden werden müssen.

Zunächst werden wir, damit das Thema noch viel besser verstanden wird, eine kurze technische Information geben. Wir werden die in den Ausnahme-Fürsprache-Versen verwendete Partikel „İLLA“ kurz erklären. Was ist die Aufgabe der Partikel „İLLA“ und in welchen Fällen wird sie verwendet? Diese Partikel ist ein zusammengesetztes“ Wort. Diese aus der Verbindung der Wörter „ İN“ und „L“ entstandene Partikel hat sich mit der Zeit, indem der Buchstabe „N“ mit dem „L“ verschmolz, in „İLL“ verwandelt.„İN“, ist das im Türkischen „wenn, falls,“ -LÂ- dagegen ist eine Verneinungspartikel und bedeutet „NICHT, KEIN, NEIN“! Also hat „İLL“, die Verbindung dieser beiden Wörter, „wenn nicht, im Gegenteil, andernfalls“ zur Bedeutung. Später wurde diese Partikel zu einer Ausnahmepartikel und zu einem wesentlichen Element der arabischen Grammatik!

Zweifellos gibt es im Arabischen auch andere Ausnahmepartikeln, zum Beispiel „gayri, maada, siva“, unser Thema wird sich jedoch auf „İLLA“ konzentrieren. Diese Partikel schränkt die Bedeutung des Satzes ein und macht den Satz vor ihr entweder bejahend oder verneinend endgültig, den Satz nach ihr aber trennt sie vom vorherigen und durchtrennt, wenn man so sagen darf, die Verbindung zum vorherigen Satz.

Sehen wir uns die Übersetzung in der Sure Al-Asr an, die mit der Ausnahmepartikel „İLLA“ gemacht wurde: „Bei der Zeit, die Menschen sind im Verlust, JEDOCH diejenigen ausgenommen, die glauben, gute Werke tun und die Wahrheit und die Geduld empfehlen“ Übersetzen wir nun, indem wir İLLA die Bedeutung „Wenn nicht, oder wenn … ist, dann ist das etwas anderes“ geben: „Bei der Zeit, WENN sie nicht glauben, gute Werke tun und die Wahrheit und die Geduld empfehlen, sind die Menschen im Verlust“ Da das „wenn“ hier den Anschein einer Bedingungspartikel erweckt, ist die beste, dem Richtigen nahekommende Übersetzung: „Bei der Zeit, die Menschen sind im Verlust, Wenn sie glauben, gute Werke tun und die Wahrheit und die Geduld empfehlen, dann ist das ETWAS ANDERES“

Sehen wir uns nun im Licht dieser Erklärungen ein Beispiel an, das in einigen Versen über die Fürsprache Verwirrung verursacht, genauer gesagt, bei dem beim Übertragen in die türkische Übersetzung problematisch übersetzt wurde:

وَكَم مِّن مَّلَكٍ فِى ٱلسَّمَٰوَٰتِ لَا تُغْنِى شَفَٰعَتُهُمْ شَيْـًٔا إِلَّا مِنۢ بَعْدِ أَن يَأْذَنَ ٱللَّهُ لِمَن يَشَآءُ وَيَرْضَىٰٓ

Sure An-Najm, Vers 26: „Wie viele Engel gibt es in den Himmeln, deren Fürsprache zu nichts nützt, es sei denn, es geschieht, nachdem Allah für diejenigen, die Er will und mit denen Er zufrieden ist, die Erlaubnis gegeben hat, dann ist das etwas ANDERES“

Allah sagt, dass selbst die Engel, wenn sie es wollten, die Fürsprache nicht erlangen können, und dass die Bedingung dafür allein von der Erlaubnis Allahs abhängt. Obwohl hier betont wird, dass die Engel kein Recht auf Fürsprache haben, haben leider im Laufe der islamischen Geschichte gewisse Typen gesagt: „Also wird Allah die Erlaubnis geben, deshalb spricht Er so mit einer Ausnahme“.

وَيَعْبُدُونَ مِن دُونِ ٱللَّهِ مَا لَا يَضُرُّهُمْ وَلَا يَنفَعُهُمْ وَيَقُولُونَ هَٰٓؤُلَآءِ شُفَعَٰٓؤُنَا عِندَ ٱللَّهِ قُلْ أَتُنَبِّـُٔونَ ٱللَّهَ بِمَا لَا يَعْلَمُ فِى ٱلسَّمَٰوَٰتِ وَلَا فِى ٱلْأَرْضِ سُبْحَٰنَهُۥ وَتَعَٰلَىٰ عَمَّا يُشْرِكُونَ

Sure Yunus, Vers 18: „Sie beten, indem sie Allah verlassen, Götzen an, die ihnen weder nützen noch schaden können: «Diese sind unsere Fürsprecher bei Allah», sagen sie. Sprich: «Wollt ihr Ihm etwas in den Himmeln und auf der Erde mitteilen, das Allah nicht weiß?» Allah ist erhaben und hoch über das, was sie Ihm beigesellen.“

Das Thema Fürsprache hat in keinem Vers des Korans die im traditionellen Fürsprache-Glauben gültige Form: „dass sündige Muslime durch die Vermittlung einer anderen Person von Allah die Vergebung ihrer Sünden erbitten“. Im Gegenteil, obwohl die Betonung darauf liegt, dass dies ein Glaube der Götzendiener ist, und auf der Zurückweisung dieses Glaubens, hat der traditionelle Fürsprache-Glaube dies übernommen, und darauf wurde eine eigene Religion errichtet. Der traditionelle Glaube, der an den Versen, die die Fürsprache gänzlich zurückweisen, keine Verfälschung vornehmen konnte, sah die Verse über Erlaubnis und Ausnahme und sagte „siehe, es gibt also solche, denen es erlaubt wird, also werden sie Fürsprache einlegen“ und schlug damit wissentlich oder unwissentlich den Weg ein, den Koran (Gott bewahre) als widersprüchliches Buch und mit einer Logik zu lesen, die die anderen Verse überdeckt. Untersuchen wir nun diese Verse, die eine Bedeutungsverfälschung erlitten haben;

إِنَّ رَبَّكُمُ ٱللَّهُ ٱلَّذِى خَلَقَ ٱلسَّمَٰوَٰتِ وَٱلْأَرْضَ فِى سِتَّةِ أَيَّامٍ ثُمَّ ٱسْتَوَىٰ عَلَى ٱلْعَرْشِ يُدَبِّرُ ٱلْأَمْرَ مَا مِن شَفِيعٍ إِلَّا مِنۢ بَعْدِ إِذْنِهِۦ ذَٰلِكُمُ ٱللَّهُ رَبُّكُمْ فَٱعْبُدُوهُ أَفَلَا تَذَكَّرُونَ

Sure Yunus, Vers 3: …. ohne Seine Erlaubnis kann niemand Fürsprache einlegen…

ٱللَّهُ لَآ إِلَٰهَ إِلَّا هُوَ ٱلْحَىُّ ٱلْقَيُّومُ لَا تَأْخُذُهُۥ سِنَةٌ وَلَا نَوْمٌ لَّهُۥ مَا فِى ٱلسَّمَٰوَٰتِ وَمَا فِى ٱلْأَرْضِ مَن ذَا ٱلَّذِى يَشْفَعُ عِندَهُۥٓ إِلَّا بِإِذْنِهِۦ يَعْلَمُ مَا بَيْنَ أَيْدِيهِمْ وَمَا خَلْفَهُمْ وَلَا يُحِيطُونَ بِشَىْءٍ مِّنْ عِلْمِهِۦٓ إِلَّا بِمَا شَآءَ وَسِعَ كُرْسِيُّهُ ٱلسَّمَٰوَٰتِ وَٱلْأَرْضَ وَلَا يَـُٔودُهُۥ حِفْظُهُمَا وَهُوَ ٱلْعَلِىُّ ٱلْعَظِيمُ

Sure Al-Baqara, Vers 255: Wer ist es, der ohne Seine Erlaubnis bei Ihm Fürsprache einlegen wird?

Der Satz „Wer ist es, der ohne Seine Erlaubnis Fürsprache einlegen wird?“ in diesem Vers hat durch ein Lesen mit Vorannahme eine Bedeutungsverfälschung in der Form „wenn Er es erlaubt, wird jemand Fürsprache einlegen“ erlitten. Hingegen wäre, wenn der Koran mit der Logik „was sagt der Koran zu diesem Thema“ gelesen worden wäre, die wahre Bedeutung des Fürsprache-Gedankens im Koran verstanden worden, und indem jener Glaube, den die Götzendiener ihren falschen Gottheiten, die sie neben Allah anbeteten, zuschrieben, zurückgewiesen wird, und dass aus dem Satz mit der Bedeutung „Er weiß, was sie getan haben und tun werden,“ verstanden werden muss, dass jene Fürsprecher, die sich die Götzendiener neben Allah genommen haben, erschaffen sind, wird daran erinnert, dass die Befugnis zur Fürsprache niemandem außer Allah gehören wird, der alles von Seinen Geschöpfen weiß. Hinsichtlich der Erlaubnis in Sure Yunus, Vers 3, muss es in gleicher Weise wie Sure Al-Baqara, Vers 255, verstanden werden.

لَّا يَمْلِكُونَ ٱلشَّفَٰعَةَ إِلَّا مَنِ ٱتَّخَذَ عِندَ ٱلرَّحْمَٰنِ عَهْدًا

Sure Maryam, Vers 87: Außer dem, der beim Rahmân einen Bund erhalten hat, werden andere nicht über die Fürsprache verfügen.

Dieser Vers ist einer der Verse, die sowohl durch die Übersetzung als auch durch ein aus dem Zusammenhang gerissenes Lesen eine Bedeutungsverfälschung erlitten haben. Die Bedeutungsverfälschung durch aus dem Zusammenhang gerissenes Lesen ist die Folge davon, dass dieser Vers mit der Methode des Herauspickens gelesen wird, hingegen wird, wenn man ihn ab Vers 77 in der thematischen Einheit liest, in Sure Maryam, Vers 72, erklärt, wer den Bund erhalten hat und dass jenen Leugnern kein solcher Bund gegeben wurde, dass diejenigen, denen der Bund gegeben wurde, die Gottesfürchtigen sind und dass auch sie von Allah errettet werden. Wenn wir auf den Zusammenhang der Verse blicken, wird der Glaube zurückgewiesen, dass einem Leugner im Jenseits mit Besitz und Kindern Fürsprache zuteilwird, und es wird mitgeteilt, dass diejenigen, die über die Fürsprache verfügen werden, nur als Entgelt für Glauben und gute Werke einen Fürsprache-Bund erhalten werden, dass den Übrigen kein solches Versprechen gegeben wurde, sondern dass sie im Gegenteil mit der Hölle bestraft werden. Wenn man genau hinsieht, ist von so etwas wie einer Befugnis zur Fürsprache für irgendjemanden außer Allah nicht die Rede.

يَوْمَئِذٍ لَّا تَنفَعُ ٱلشَّفَٰعَةُ إِلَّا مَنْ أَذِنَ لَهُ ٱلرَّحْمَٰنُ وَرَضِىَ لَهُۥ قَوْلًا

Sure Ta-Ha, Vers 109: An jenem Tag nützt Seine Fürsprache keinem anderen als dem, dem der Rahmân es erlaubt hat und an dessen Wort Er Gefallen findet.

Sure Ta-Ha, Vers 109, ist einer der Verse, die in der Übersetzung verfälscht wurden. In vielen Übersetzungen wurde als Widerspiegelung des falschen Fürsprache-Glaubens, im Sinne des Glaubens an die Fürsprache eines anderen als Allah, übersetzt: „An jenem Tag nützt die Fürsprache keines anderen als dessen, dem der Rahmân es erlaubt hat und mit dessen Wort Er zufrieden ist.“ Falsch ist, dass das Wort als „eines anderen“ übersetzt wird; die richtige Übersetzung muss „einem anderen“ lauten.

وَقَالُوا۟ ٱتَّخَذَ ٱلرَّحْمَٰنُ وَلَدًا سُبْحَٰنَهُۥ بَلْ عِبَادٌ مُّكْرَمُونَ

Sure Al-Anbiya, Vers 26: Der Rahmân (nämlich Allah) habe sich (die Engel) als Kinder genommen, sagten sie. Gott bewahre! Er ist darüber erhaben. Vielmehr sind (die Engel) Diener, denen Huld und Güte zuteilwurde.

لَا يَسْبِقُونَهُۥ بِٱلْقَوْلِ وَهُم بِأَمْرِهِۦ يَعْمَلُونَ
  1. Sie sprechen nicht vor Ihm (bevor sie den Befehl erhalten); sie handeln nur nach Seinem Befehl.
يَعْلَمُ مَا بَيْنَ أَيْدِيهِمْ وَمَا خَلْفَهُمْ وَلَا يَشْفَعُونَ إِلَّا لِمَنِ ٱرْتَضَىٰ وَهُم مِّنْ خَشْيَتِهِۦ مُشْفِقُونَ
  1. Allah weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist (was sie getan haben und was sie tun werden). Sie legen für niemanden Fürsprache ein außer für die, die das Wohlgefallen Allahs erlangt haben. Sie zittern vor Furcht vor Allah!

In diesen Versen der Sure Al-Anbiya wird der falsche Glaube der Götzendiener über die Engel zurückgewiesen und erklärt, dass ihr Platz bei Allah nur der von geehrten Dienern ist. Wenn wir auf diejenigen blicken, für die sie Fürsprache einlegen werden, wird mitgeteilt, dass es „niemand anderer als jemand, der das Wohlgefallen Allahs erlangt hat“ ist. Nun fragen wir diejenigen, die den falschen Fürsprache-Glauben verteidigen: Kann jemand, der das Wohlgefallen Allahs erlangt hat, die Hilfe eines anderen brauchen? Die Antwort ist natürlich nein,..

وَلَا تَنفَعُ ٱلشَّفَٰعَةُ عِندَهُۥٓ إِلَّا لِمَنْ أَذِنَ لَهُۥ حَتَّىٰٓ إِذَا فُزِّعَ عَن قُلُوبِهِمْ قَالُوا۟ مَاذَا قَالَ رَبُّكُمْ قَالُوا۟ ٱلْحَقَّ وَهُوَ ٱلْعَلِىُّ ٱلْكَبِيرُ

Sure Saba, Vers 23: In Seiner Gegenwart nützt die Fürsprache keinem außer dem, dem Er es erlaubt hat. Wenn schließlich die Furcht aus ihren Herzen entfernt ist, sagen sie: Was hat euer Herr befohlen? Sie sagen: Die Wahrheit. Er ist überaus erhaben und sehr groß.

In diesem Vers wurde wiederum entsprechend dem falschen Fürsprache-Glauben in vielen Übersetzungen in der Form „Bei Ihm kann kein anderer Fürsprache einlegen als der, dem Er es erlaubt hat. Als schließlich die Furcht aus ihren Herzen entfernt war, sagten sie: Was hat euer Herr gesagt? Die Wahrheit, sagten sie. Und Er ist Aliyy, Er ist Kebir“ übersetzt und damit versucht, einem anderen als Allah ein Recht auf Fürsprache zuzuschreiben. Wenn man genau hinsieht, wird betont, dass, nachdem die Abrechnung erfolgt ist, die Vergeltungen als „Wahrheit“ gegeben wurden und dass gemäß dem Vers „maliki yevmiddin“ an jenem Tag die Befugnis allein Ihm gehört.

وَلَا يَمْلِكُ ٱلَّذِينَ يَدْعُونَ مِن دُونِهِ ٱلشَّفَٰعَةَ إِلَّا مَن شَهِدَ بِٱلْحَقِّ وَهُمْ يَعْلَمُونَ

Sure Az-Zukhruf, Vers 86: Diejenigen, die zu dem beten, was außer Ihm ist, können keine Fürsprache erlangen. Nur diejenigen, die wissentlich die Wahrheit bezeugen, erhalten ihren Anteil an der Fürsprache.

Wenn wir diese und ähnliche Verse wiederum im Rahmen von Sure Az-Zumar, Vers 44, verstehen, wird die Botschaft des Korans über die Fürsprache verstanden sein.

قُل لِّلَّهِ ٱلشَّفَٰعَةُ جَمِيعًا لَّهُۥ مُلْكُ ٱلسَّمَٰوَٰتِ وَٱلْأَرْضِ ثُمَّ إِلَيْهِ تُرْجَعُونَ

Sure Az-Zumar, Vers 44: Sprich: «Alle Fürsprache gehört Allah. Die Herrschaft über die Himmel und die Erde gehört Ihm. Dann werdet ihr alle zu Ihm zurückgebracht werden!»

Letztlich: Dass im Koran, einem widerspruchsfreien Buch, ein Teil der Verse „Die Fürsprache gehört allein Allah“ sagen würde und ein anderer Teil der Verse, Gott bewahre, „einem anderen als Allah wird die Erlaubnis zur Fürsprache gegeben werden“ sagen sollte; das ist nicht möglich. Möge unser Herr uns Seiner Fürsprache teilhaftig machen, inşaAllah.