Antwort auf die Behauptung, Prophet Muhammad habe Verse geschrieben, um mehrere Ehen zu schließen
Prophet Muhammad war bis zum Alter von 40 Jahren, in dem er das Gesandtentum empfing, in der Gesellschaft, in der er lebte, als „Emin“, das heißt als vertrauenswürdig bekannt, und ein angesehener Mensch. Als er 25 Jahre alt war, heiratete er die 40-jährige Chadidscha, und sie blieben bis zum Tod von Chadidscha etwa 25 Jahre verheiratet. Chadidscha war eine reiche Geschäftsfrau. Wäre das Ziel des Propheten Muhammad Reichtum und Frauen gewesen, hätte er sich nach dem Reichtum, den er durch die Heirat mit Chadidscha erlangte, scheiden lassen und junge Damen geheiratet. Zumal die Mehrehe in jener Zeit ohnehin legitim war. Als seine Frau starb, hatte er seine Jugendjahre bereits hinter sich gelassen und war ein Mann von 50 Jahren.
Nach dem polytheistischen System hatte ein Mann ohnehin das Recht, unbegrenzt viele Frauen zu nehmen. Das heißt, Prophet Muhammad hatte es nicht nötig, sich besonders anzustrengen, um mehrere Frauen zu haben. Was ist dann aber die Logik dahinter, dass er mit dem Vers „Danach sind dir (andere) Frauen nicht erlaubt, und auch nicht, diese gegen andere Ehefrauen auszutauschen – selbst wenn ihre Schönheit dir gefallen sollte…“ (Sure Al-Ahzab, 52) seinen Ehen eine Grenze setzte? Warum sollte er, wo er doch ohnehin das Recht hatte, unbegrenzt viele Frauen zu nehmen, einen Vers schreiben, der ihn selbst beschränkt?
In der Tora steht, dass die Töchter des Propheten Lut, angeblich damit ihre Nachkommenschaft fortbestehe, Verkehr mit ihrem leiblichen Vater hatten, während er schlief. Würden Sie sich einmal ansehen, in welche Lage der Prophet Lut gebracht wurde?
Wenn man auch diese Art Erfindungen früherer Völker und den als angeblicher Hadith überlieferten Aberglauben berücksichtigt, ist es völlig normal, dass die Ehen des Propheten Muhammad, die Kleidung seiner Frauen, ihre Art, mit fremden Männern zu sprechen … klar und ausführlich geschildert sind, sodass falschen Überlieferungen kein Raum gegeben wird. Stellen Sie sich vor, mit was für Aberglauben die Köpfe der Atheisten und Deisten, die heute durch erfundene Hadithe getrübt sind, beschmutzt worden wären, wenn es diese klaren Verse nicht gäbe…