Vor 14 Jahrhunderten hat Allah den Menschen den Quran gesandt, der eine Rechtleitung für sie darstellt. Er rief die Menschen auf, diesem Buch zu folgen um sich zu erretten. Wie auch im Vers mitgeteilt wird, "ist es nichts anderes als eine Ermahnung für alle Welt." (Sure 68:52 – al-Qalam). Bis zum jüngsten Tag wird der Quran das letzte göttliche Buch sein, das für die Menschen der einzige Führer ist. Der Quran ist in einer einfachen und verständlichen Sprache geschrieben, so dass jede Generation, die seit Zeit, zu der uns der Quran gesandt wurde, bis heute gelebt hat, den Quran verstehen kann. Allah gibt uns diesen Sprachstil des Quran mit dem Vers "Wir machten den Quran gewiss leicht zum Erinnern." (Sure 54:22 – al-Qamar) an. Gleichzeitig sind die Vollkommenheit der literarischen Sprache des Quran, die unvergleichlichen Eigenschaften seines Sprachstils und seine überlegene Weisheit sichere Beweise, dass er Allahs Wort ist. Der Quran hat viele wunderbare Eigenschaften, die beweisen, dass er eine direkte Offenbarung von Allah ist. Dazu gehören wissenschaftliche Erkenntnisse, die wir erst mit Technologien des 20. Jahrhunderts entdeckt haben, doch sie wurden bereits vor 1400 Jahren im Quran erwähnt.
Selbstverständlich ist der Quran kein wissenschaftliches Buch, er enthält jedoch viele wissenschaftliche Erkenntnisse, die kurz und prägnant in den Versen ausgedrückt werden. Diese Erkenntnisse waren den Menschen zur Zeit der Offenbarung des Qurans nicht bekannt, dies beweist erneut, dass der Quran wahrhaftig Allahs Wort ist. Um die Wunder der Wissenschaft, die im Quran enthalten sind zu verstehen, müssen wir zuerst einen Blick auf den Erkenntnisstand der damaligen Wissenschaft werfen, als den Menschen dieses heilige Buch gesandt wurde.
Im 7. Jahrhundert, als der Quran offenbart wurde, gab es in der arabischen Gesellschaft zahlreiche abergläubische Auffassungen zu wissenschaftlichen Themen. Da die Araber damals nicht die Technologie besaßen, um das Universum und die Natur zu erforschen, glaubten sie an die Sagen und Mythen, die von Generation zu Generation überliefert wurden. Zum Beispiel wurde angenommen, dass der Himmel dank der Berge in seiner Position gehalten wurde. Nach diesem Glauben war die Erde flach und an zwei Seiten von hohen Bergen umgeben. Man glaubte, dass die Berge den Himmel wie Säulen trugen. All dieser Aberglaube der arabischen Gesellschaft wurde jedoch durch den Quran beseitigt. Der Vers "Allah ist es, der die Himmel ohne sichtbare Säulen aufgerichtet hat..." (Sure 13:2 – ar-Ra'd) erklärt den Gedanken für falsch, dass der Himmel von den Bergen gehalten wird. Viele weitere Fakten, die damals niemand wissen konnte, wurden durch den Quran bekannt gemacht. Im Quran, der zu einer Zeit hinabgesandt wurde, als die Menschen von Astronomie, Physik oder Biologie nur sehr wenig wussten, wurden wichtige Erkenntnisse wie die Schöpfung des Universums, die Erschaffung des Menschen, die Struktur der Atmosphäre und das ökologische Gleichgewicht auf der Erde beschrieben.
Betrachten wir nun zusammen einige dieser wissenschaftlichen Wunder des Quran.
Die Schöpfung des Universums
Die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts vorherrschende Meinung war, dass das Universum endlos sei, dass es schon immer existiert habe und auf ewig existieren werde.
Die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts vorherrschende Meinung war, dass das Universum endlos sei, dass es schon immer existiert habe und auf ewig existieren werde. Nach diesem Statischen Modell hat das Universum weder einen Anfang noch ein Ende.
Während diese grundlegende Anschauung der materialistischen Philosophie das Universum als eine unbewegliche, unveränderliche Ansammlung der Materie erklärte, bestritt sie die Existenz eines Schöpfers. Doch Wissenschaft und Technologie, die sich im 20. Jahrhundert entwickelten, widerlegten Konzepte wie das statische Modell des Universums, auf das sich die Materialisten stützten.
Heute, zur Jahrtausendwende hat die moderne Physik durch zahlreiche Experimente, Beobachtungen und Berechnungen bewiesen, dass das Universum einen Anfang gehabt hat, dass es mit dem Urknall aus dem Nichts entstanden ist.
Außerdem ist festgestellt worden, dass das Universum nicht unbeweglich und unveränderlich ist, sondern dass es sich ständig verändert und sich ausdehnt.
Im Quran wird die Entstehung des Universums folgendermaßen erklärt:
«Der Schöpfer der Himmel und der Erde aus dem Nichts...»
Diese Erklärung befindet sich in völliger Harmonie mit den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft. Vor dem Urknall existierte die Materie nicht. In einem Milieu des Nicht- Vorhandenseins, entstanden Materie, Energie und Zeit.
Diese Erkenntnis, deren Richtigkeit die moderne Physik erst am Ende des vergangenen Jahrhunderts beweisen konnte, ist im Quran bereits vor 14 Jahrhunderten beschrieben worden.
Die Expansion des Universums
Vor 14 Jahrhunderten, als die Wissenschaft der Astronomie noch primitiv war, wurde die Expansion des Universums im Quran wie folgt beschrieben:
Vor 14 Jahrhunderten, als die Wissenschaft der Astronomie noch primitiv war, wurde die Expansion des Universums im Quran wie folgt beschrieben:
«Den Himmel erbauten Wir mit (Unserer) Kraft und seht, wie Wir ihn (ständig) ausdehnen!»
Das Wort "Himmel", das in diesem Vers erwähnt wird, wird an verschiedenen Stellen des Qurans mit der Bedeutung "Weltraum" und "Universum" verwendet. Das heißt, der Quran berichtet uns, dass das Universum sich ausdehnt. Das Wort "musi'une" in dem arabischen Ausdruck "inna le musiune", die auf Deutsch als "Wir dehnen ihn (ständig) aus" übersetzt wird, leitet sich vom Verb "evsea" ab, das "ausdehnen" bedeutet. Auch die Vorsilbe "le" fügt dem Namen oder Adjektiv eine besondere Betonung hinzu und gibt ihm die allgemeine Bedeutung von "sehr viel". Deswegen bedeutet dieser Satz "Wir dehnen den Himmel und das Universum sehr weit aus". Die Erkenntnisse, die die Wissenschaft heutzutage erreicht hat, sind identisch mit dem, was uns im Quran mitgeteilt worden ist.1
Der russische Physiker Alexander Friedmann und der belgische Astrophysiker George Lemaitre haben zu Beginn des 20. Jahrhunderts berechnet, dass das Universum sich ständig bewegt und ausdehnt.
1929 wurde diese Tatsache auch durch Beobachtungen nachgewiesen. Der amerikanische Astronom Edwin Hubble machte am Mount Wilson Observatorium in Kalifornien eine der größten Entdeckungen der Astrophysik. Als Hubble mit einem riesigen Teleskop den Himmel untersuchte, stellte er fest, dass jeder Stern in Abhängigkeit von seiner Entfernung und der Geschwindigkeit, mit der er sich durchs All bewegt, Licht ausstrahlt, das im roten Bereich des Farbspektrums angesiedelt ist. Diese Entdeckung rief in der wissenschaftlichen Welt große Aufregung hervor. Die von Hubble entdeckte Erscheinung besagt, dass die Spektrallinien der Galaxien umso stärker nach dem roten Ende des Spektrums verschoben sind, je weiter sie entfernt sind. Da man dies mit dem Doppler-Effekt erklärt, bedeutet der inzwischen nach ihm benannte Hubble-Effekt, dass sich alle Sternsysteme vom Zentrum der Milchstraße entfernen. Diese Fluchtbewegung ist umso größer, je weiter die Objekte von diesem Zentrum entfernt sind.
Demzufolge, bewegen sich die Sterne ständig von uns fort. Hubble hat etwas später noch etwas Wichtiges entdeckt: Die Sterne und die Galaxien entfernen sich nicht nur von uns, sondern auch voneinander weg. Wenn aber alles im Universum sich voneinander weg bewegt, bedeutet dies, dass das gesamte Universum sich ständig ausdehnt. In den folgenden Jahren wurde dies durch weitere Beobachtungen verifiziert.
Man kann sich das Universum als einen Luftballon vorstellen, auf den man mit einem Filzschreiber zahlreiche schwarze Punkte gemalt hat. Während das Universum sich ausdehnt, entfernen sich alle Objekte in ihm voneinander, wie die Punkte auf der Ballonoberfläche, wenn der Ballon aufgeblasen wird. Diese Tatsache war schon früher theoretisch entdeckt worden.
Albert Einstein, der als der größte Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts angesehen wird, hatte durch seine Berechnungen festgestellt, dass das Universum nicht statisch sein konnte. Er hat diese Entdeckung jedoch nicht veröffentlicht, um zum statischen Modell des Universums, das generell akzeptiert wurde, nicht im Widerspruch zu stehen. Einstein sollte dieses Verhalten später als "den größten Fehler seiner Karriere" bezeichnen.
Der Quran erklärte diese Zusammenhänge bereits vor Jahrhunderten, als all dies noch vollkommen unbekannt war. Doch der Quran ist das Wort Allahs, des Schöpfers und Herrschers des Universums.
Das Ende des Universums und der "Big Crunch"
Wie wir im vorangegangenen Kapitel erwähnt haben, hat das Universum mit dem Urknall begonnen, und seit diesem Zeitpunkt dehnt es sich aus.
Wie wir im vorangegangenen Kapitel erwähnt haben, hat das Universum mit dem Urknall begonnen, und seit diesem Zeitpunkt dehnt es sich aus. Die Ausdehnung wird jedoch wegen der Gravitationskräfte eines fernen Tages zum Stillstand kommen und die Bewegung wird sich umkehren, was zur Folge haben wird, dass das Universum in sich selbst zusammenstürzt. Das sich zusammenziehende Universum wird schließlich unter der Konzentration der Gravitationskräfte mit einer sehr hohen Temperatur in einem winzigen Punkt enden, in dem die gesamte Masse des Universums konzentriert ist. Dieses Endstadium des Universums wird "Big Crunch" genannt. Dies bedeutet selbstverständlich, dass alles Leben aufhören wird, zu existieren.2
Der Quran weist darauf folgendermaßen hin:
«An jenem Tage werden Wir den Himmel zusammenrollen wie eine Schriftrolle. Wie Wir die erste Schöpfung hervorbrachten, werden Wir sie wieder hervorbringen. Dies ist für Uns ein bindendes Versprechen; Wir werden es gewiss erfüllen.»
In einem anderen Vers wird dieser Zustand wie folgt beschrieben:
«Und sie schätzen Allah nicht nach Seiner wahren Bedeutung ein. Aber die ganze Erde ist am Tage der Auferstehung für Ihn nur eine Handvoll. Und die Himmel sind dann in Seiner Rechten zusammengerollt. Preis sei Ihm! (Hoch erhaben ist Er) über das, was sie Ihm beigesellen.»
Entsprechend der "Big Crunch" Theorie wird das Universum zuerst langsam, dann jedoch immer schneller einbrechen. Als Folge dieser Geschehnisse wird das Universum ein Punkt sein, der unendliche Dichte und unendliche Temperatur aufweist und der unendlich klein ist. Die Theorie, stimmt mit der Beschreibung in den Quranversen überein. (Allah weiß am besten.)
Im Quran wird auf die Mondlandung des Jahres 1969 aufmerksam gemacht.
Außer in der Bedeutung "Zerreißung", "Ausscheidung" wird das Wort "schakka" im arabischen auch für "gezogen werden", "auflockern", "die Erde aufgehen", "in die Erde eingraben" verwendet. Siehe, Wir gossen das Wasser in Strömen aus. Dann spalteten Wir die Erde vielfach. Und ließen auf ihr Korn wachsen. Und Reben und Pflanzen. Und Ölbäume und Palmen und dicht bepflanzte Gärten und Früchte und Gras. (Sure 80:25-31 – 'Abasa) Wie zu ersehen ist, wird in diesem Vers das Wort "schakka" nicht mit der Meinung "Zerreißung" oder "Ausscheidung", sondern mit der Bedeutung von "Zerreißung der Erde", "Heranwachsen der Saat" verwendet. Wenn das Wort "schakka" in dieser Bedeutung betrachtet wird, könnte man annehmen, dass im ersten Vers der Sure al-Qamar neben der Bedeutung "gespalten wird der Mond" auch die Ereignisse von 1969 mit dem Mondstaub (auf der Mondoberfläche) gemeint sein könnten. (Allah weiß am besten.) Es gibt noch einen anderen Hinweis zu diesem Punkt; Die AbjadWerte einiger Wörtern dieses Verses gibt uns die Zahl 1969. Ein anderer wichtiger Punkt, der in dieser Berechnungsmethode betont werden soll, ist, dass in diesen Berechnungen sich sehr große oder ganz unerhebliche Zahlen ergeben können. Trotz der sehr schwachen Wahrscheinlichkeit, den exakten Wert zu erhalten, ist es bemerkenswert, dass sich aus den Berechnungen eine solch klare Zahl ergibt. Genaht ist die Stunde und gespalten wird der Mond Nach der Hidschra: 1390 Christliche Zeitrechnung: 1969 Die amerikanischen Astronauten haben auf dem Mond Experimente durchgeführt und Mondgesteinsproben zur Erde gebracht.
Heutzutage können Wissenschaftler die Entstehung der Sterne aus einer heißen Gaswolke genau beobachten. Die Entstehung aus heißem Gas gilt auch für die Schöpfung des Universums.
Heutzutage können Wissenschaftler die Entstehung der Sterne aus einer heißen Gaswolke genau beobachten. Die Entstehung aus heißem Gas gilt auch für die Schöpfung des Universums. Im Quran wurde die Schöpfung des Universums beschrieben mit Versen, die diese wissenschaftlichen Entdeckungen bestätigen:
«Er verankerte auf ihr hochragende Berge. Und Er segnete sie und verteilte ihre Nahrung gerecht für alle, die danach verlangten, in vier Tagen. Dann wandte Er sich dem Himmel zu, welcher noch Rauch war, und sprach zu ihm und zur Erde:
"Kommt (ins Dasein) willig oder widerwillig." Sie antworteten: "Wir kommen willig.»
Der Begriff "Rauch", der im obigen Vers benutzt wird, heißt auf Arabisch "duhanun"; dieses Wort beschreibt das in Frage stehende kosmische, heiße Gasgemisch. Wie ersichtlich ist, wurde im Quran das passendste Wort verwendet, das den Zustand des Universums in dieser Stufe erklärt. Wissenschaftler haben jedoch erst im 20. Jahrhundert entdeckt, dass das Universum aus einem heißen Gasgemisch entstanden ist.3
Es ist ein Wunder, dass der Quran eine solche Information bezüglich der Schöpfung des Universums mitteilt.
Die Trennung von "Himmel und Erde"
Das arabische Wort "ratq" in dem Vers wird mit "...eine einzige dichte Masse..." übersetzt und bedeutet so viel wie "genäht", "zusammengefügt", "ineinander befindlich".
Ein anderer Quranvers über die Erschaffung der Himmel ist der folgende:
«Sehen die Ungläubigen denn nicht, dass die Himmel und die Erde eine einzige dichte Masse waren, die Wir spaltetenund dass Wir dann aus dem Wasser alles Lebendige entstehen ließen? Wollen sie denn nicht glauben?»
Das arabische Wort "ratq" in dem Vers wird mit "...eine einzige dichte Masse..." übersetzt und bedeutet so viel wie "genäht", "zusammengefügt", "ineinander befindlich". Es wird verwendet, um zwei unterschiedliche Substanzen zu bezeichnen, die ein Ganzes bilden. Der Ausdruck "spalten" ist auf arabisch das Verb "fatq" und deutet an, dass etwas ins Sein kommt, indem es "eine ineinander befindliche Struktur" auseinander reißt oder zerstört. Das Keimen eines Samens und sein Wachsen aus der Erde ist einer der Vorgänge, bei denen dieses Verb verwendet wird.
Lassen Sie uns noch einen Blick auf diesen Vers werfen. Er spricht von einem Zustand, in dem Himmel und Erde zunächst abhängig sind von dem Status von "ratq". Danach gehen sie mit der Handlung "fatq" auseinander. Wenn wir uns an die ersten Momente des Urknalls erinnern, sehen wir, dass ein einzelner Punkt alle Materie des Universums enthielt. Das heißt, alles, einschließlich "des Himmels und der Erde", die noch nicht erschaffen worden waren, wurde in diesem Punkt im Zustand von "ratq" umfasst. Danach ist dieser Punkt explodiert und so kam die Materie in den Zustand des "fatq".
Die Schöpfung derer, die zwischen den Himmeln und der Erde sind
Im Quran gibt es viele Verse über die Schöpfung des Himmels, der Erde und derer, die zwischen beiden liegen:
Im Quran gibt es viele Verse über die Schöpfung des Himmels, der Erde und derer, die zwischen beiden liegen:
«Und Wir erschufen die Himmel und die Erde und was zwischen beiden istnur in Wahrheit. Und wahrlich, die Stunde kommt! Vergib daher mit großer Nachsicht.»
Wissenschaftler wiesen nach, dass am Anfang des Universums sich eine heiße Gasmasse verdichtet hat, und dass diese Masse später die galaktische Materie, dann die Sterne und Planeten gebildet hat, indem sie in verschiedene Teile zerfiel. Einige von dieser Teile bildeten die Sonnen und Planeten, und auf diese Weise sind alle Sonnensysteme und Galaxien entstanden. Wie wir bereits in den vorangehenden Kapiteln erklärt haben, ist das Universum im Zustand von "ratq" (Fusion: zusammengeschlossen) "fatq" geworden (zerteilt worden). Im Quran wird die Entstehung des Universums mit den treffendsten Worten beschrieben, die die wissenschaftlichen Erklärungen bestätigen.4
Bei jeder Zerteilung und Abtrennung jedoch sind im Universum außer den Körpern, die neu entstehen, auch einige andere Stoffe übriggeblieben, die die so genannte interstellare Materie bilden. Es handelt sich hierbei um eine den Raum zwischen den Sternen unregelmäßig erfüllende Materie sehr geringer Dichte. Die interstellare Materie macht sich bemerkbar in leuchtenden, unregelmäßig gestalteten, diffusen Materieansammlungen (galaktische Nebel), aber auch durch mehr oder weniger starke Absorption des Sternenlichts der hinter nichtleuchtender interstellarer Materie stehenden Sterne, wodurch sie stark wolkige Strukturen (Dunkelwolken), aber auch Sternleeren vortäuschen kann. Die interstellare Materie besteht zu 60 % aus Wasserstoff, zu 38 % aus Helium und zu 2 % aus allen anderen Elementen. 99 % der interstellaren Materie bestehen aus interstellarem Gas, 1 % aus interstellarem Staub, der sich vermutlich aus schweren Elementen in kleinen Körnchen von 0,0001 bis 0,001 mm Durchmesser zusammensetzt.5
Obwohl die interstellare_Materie erst 1920 entdeckt worden ist, wurde im Quran vor 14 Jahrhunderten mit der Aussage "ma beynehuma", die in den obenerwähnten Versen als "was zwischen beiden ist" übersetzt wird, auf die Existenz dieser Stoffe hingewiesen.
Die Vollkommenheit im Universum
Milliarden von Sternen und Galaxien bewegen sich in hervorragender Harmonie auf den Umlaufbahnen, die für sie bestimmt worden sind.
«Der sieben Himmel erschaffen hat, einen über dem anderen. Du erblickst in der Schöpfung des Erbarmers kein Missverhältnis. So schau dich von neuem um, ob du Mängel siehst! Dann lass den Blick ein weiteres Mal schweifen - jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir zurückkehren.»
Milliarden von Sternen und Galaxien bewegen sich in hervorragender Harmonie auf den Umlaufbahnen, die für sie bestimmt worden sind. Die Sterne, Planeten und Satelliten rotieren sowohl um ihre eigene Achse als auch mit den Sternsystemen, zu denen sie gehören. Manchmal begegnen sich Galaxien, die aus 200-300 Milliarden von Sternen bestehen und fließen ineinander. Während dieses Vorgangs treten keine Zusammenstösse auf, die die großartige Ordnung im Universum stören würden.
Es ist unvorstellbar, die Geschwindigkeiten im Universum mit den gewohnten Maßen der Erde zu vergleichen. Die Sterne und die Planeten, die die Masse von Milliarden, Billionen von Tonnen haben, und die riesigen Galaxien und Galaxiegruppen, deren Zahlenwerte nur von Mathematikern verstanden werden können, bewegen sich mit enormer Geschwindigkeit durch den Weltraum.
Die Erde dreht sich mit 1670 km pro Stunde um ihre eigene Achse. Wenn wir uns daran erinnern, dass das schnellste Geschoss eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 1800 km pro Stunde hat, können wir begreifen, wie groß die Rotationsgeschwindigkeit der Erde trotz ihrer riesigen Größe ist.
Die Geschwindigkeit der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne beträgt ungefähr das 60fache der Geschwindigkeit des Geschosses: 108.000 km pro Stunde. (Wenn es möglich wäre, ein Fahrzeug herzustellen, das so schnell fahren könnte, würde es in 22 Minuten die Erde einmal umrunden können.)
Diese Zahlen gelten nur für die Erde. Das Sonnensystem ist noch erstaunlicher. Die Geschwindigkeit dieses Systems ist unglaublich. Wenn die Systeme im Universum größer werden, erhöhen sich auch die Geschwindigkeiten. Die Rotationsgeschwindigkeit des Sonnensystems um das Galaxiezentrum beträgt 720.000 km pro Stunde; die Geschwindigkeit des Milchstraßensystems im Weltraum, welche ungefähr 200 Milliarden von Sternen enthält, beträgt 950.000 km pro Stunde.
Diese schwindelerregenden Geschwindigkeiten zeigen uns, dass unser Leben auf der Erde auf einer sehr schwachen Grundlage steht. Normalerweise ist es durchaus möglich, dass in einem solchen komplexen und schnellen System schwere Unfälle auftreten. Aber wie in dem Vers erwähnt wird, gibt es in diesem System keinen Fehler. Denn das Universum ist wie alles andere nicht "selbständig" entstanden und es bewegt sich entsprechend des Gleichgewichts, das von Allah bestimmt worden ist.
Die Unterschiede in den Strukturen der Sonne, des Mondes und der Sterne
Die Sonne ist die einzige Lichtquelle im Sonnensystem. Mit zunehmendem technologischem Fortschritt haben Astronomen entdeckt, dass der Mond keine Lichtquelle ist, sondern dass er nur das Licht, das von der Sonne kommt,…
«Und bauten über euch sieben Firmamente. Und setzten eine hellbrennende Leuchte(hinein)?»
Die Sonne ist die einzige Lichtquelle im Sonnensystem. Mit zunehmendem technologischem Fortschritt haben Astronomen entdeckt, dass der Mond keine Lichtquelle ist, sondern dass er nur das Licht, das von der Sonne kommt, reflektiert. Der auf deutsch als "Leuchte" übersetzter Ausdruck im obenerwähnten Vers ist im Arabischen das Wort "sirac", das die Sonne, welche die Quelle der Temperatur und des Lichtes ist, in der ausgezeichnetsten Weise beschreibt.
Allah verwendet im Quran unterschiedliche Wörter, wenn Er die Himmelskörper wie den Mond, die Sonne und die Sterne erwähnt.
Der Unterschied zwischen den Strukturen der Sonne und des Mondes wurde im Quran folgendermaßen erklärt:
«Und in sie den Mond als Licht und die Sonne als Leuchte gesetzt hat?»
Im obigen Vers wurde für den Mond das Wort "Licht" (auf Arabisch "nur") und für die Sonne das Wort "Leuchte" (auf Arabisch "sirac") verwendet. Das Wort, das für den Mond verwendet wird, drückt eine das Licht reflektierende, leuchtende, unbewegliche Masse aus. Das Wort, das für die Sonne benutzt wird, bedeutet eine Entstehung im Himmel, die ständig brennt und eine Quelle der Temperatur und des Lichtes ist.
Andererseits hat sich das Wort "Stern" von der Wurzel "neceme" abgeleitet, was im Arabischen "Erscheinende, Auftauchende, Scheinende" bedeutet. Außerdem kann das Wort "Stern" auch mit dem arabischen Wort "sakib" übersetzt werden, das wie im untenerwähnten Vers auf die Bedeutungen von "die Helligkeit durchdringende, leuchtende, sich selbst aufbrauchende, brennende" verweist:
Es ist uns heute bekannt, dass der Mond nicht sein eigenes Licht ausstrahlt, sondern das Licht reflektiert, das von der Sonne kommt. Wir wissen jedoch, dass Sonne und Sterne ihr eigenes Licht ausstrahlen. Im Quran wurden diese Tatsachen vor 14 Jahrhunderten, zu einer Zeit, in der die Menschen über Himmelskörper nur sehr weniges wussten, mitgeteilt.
Die Umlaufbahnen und das rotierende Universum
Einer der wichtigsten Gründe des großen Gleichgewichts im Universum ist, dass die Himmelskörper bestimmten Umlaufbahnen folgen.
Einer der wichtigsten Gründe des großen Gleichgewichts im Universum ist, dass die Himmelskörper bestimmten Umlaufbahnen folgen. Die Sterne, die Planeten und die Satelliten rotieren sowohl um ihre eigene Achse, als auch mit den Systemen, denen sie angehören; das Universum arbeitet in einer subtilen Regelmäßigkeit wie die Zahnräder einer Maschine.
Im Universum gibt es ungefähr 200 Milliarden Galaxien und in jeder Galaxie befinden sich durchschnittlich 200 Milliarden Sterne. Viele von diesen Sternen haben Planeten und diese Planeten haben Satelliten. All diese Himmelskörper haben Bahnen, die mit durch genaue Berechnungen bestimmt worden sind. Seit Millionen Jahren folgt jeder Himmelskörper entlang seiner eigenen Bahn in vollkommener Harmonie und Ordnung mit allen anderen. Auch viele Kometen bewegen sich entlang der Bahnen, die für sie bestimmt sind.
Die Umlaufbahnen im Universum sind nicht mit den Bewegungen bestimmter Himmelskörper begrenzt. Unser Sonnensystem, sogar die Galaxien bewegen sich darüber hinaus um die anderen Zentren. Jedes Jahr befinden sich die Erde und das Sonnensystem 500 Millionen Kilometer entfernt von ihrer Position des vorangegangenen Jahres. Es ist berechnet worden, dass sogar eine kleine Abweichung der Himmelskörper von ihren Umlaufbahnen fatale Folgen haben kann, die das System durcheinander bringen würden.
Betrachten wir zum Beispiel, was eine 3-Millimeter-Abweichung mehr oder weniger in der Umlaufbahn der Erde verursachen würde:
Während die Erde sich um die Sonne dreht, folgt sie solch einer Umlaufbahn, dass sie alle 18 Meilen nur um 2,8 mm von einem direkten Kurs abweicht. Diese Abweichung der Umlaufbahn, der die Erde folgt, ist peinlich genau, weil bereits eine Abweichung von nur 3 Millimetern von der Umlaufbahn große Katastrophen verursachen würde. Wenn die Abweichung 2,5 Millimeter anstelle von 2,8 Millimetern wäre, dann würde die Umlaufbahn sehr groß sein und wir alle würden erfrieren. Wenn die Abweichung 3,1 mm wäre, dann würden wir sterben, indem wir verbrennen.6
Eine andere Eigenschaft der Himmelskörper ist, dass sie sich außer auf ihren Bahnen auch um sich selbst drehen. Im Quran weist der Vers "Bei dem (Sternen-) Himmel und seiner Wiederkehr" (Sure 86:11 – at-Tariq) genau auf diese Tatsache hin. Mit Gewissheit besaß die Menschheit in der Zeit, zu der der Quran hinabgesandt wurde, keine Teleskope, mit denen der Weltraum um Millionen Kilometer - wie heutzutage - beobachtet werden konnte und sie hatte auch keine hoch entwickelten Beobachtungstechnologien und kein Wissen über moderne Physik und Astronomie. Folglich war es zu dieser Zeit nicht möglich, wissenschaftlich festzustellen, dass der Weltraum voll von Pfaden und Bahnen ist; wie es im Vers "Beim Himmel mit seinen Sternpfaden!" (Sure 51:7 – adh-Dhariyat) gesagt wird. Im Quran wurde dies jedoch ganz offen erklärt, denn er ist Allahs Wort.
Die Bewegungsrichtung der Sonne
Beim Ansprechen der Sonne und des Mondes wird im Quran hervorgehoben, dass alles sich auf einer definitiven Bahn bewegt:
Beim Ansprechen der Sonne und des Mondes wird im Quran hervorgehoben, dass alles sich auf einer definitiven Bahn bewegt:
«Und Er ist es, der die Nacht erschuf und den Tag, die Sonne und den Mond; jedes schwebt auf seiner (sphärischen) Bahn.»
Das Wort "schweben" im obigen Vers wird im Arabischen als "sabaha" ausgedrückt und erklärt die Bewegung der Sonne im Universum. Dieses Wort hat die Bedeutung, dass die Sonne nicht unkontrolliert ist, während sie sich im Universum bewegt, dass sie sich um ihre eigene Achse dreht und gleichzeitig ihrer Bahn folgt. Auch in einem anderen Vers wird erwähnt, dass die Sonne nicht statisch ist und dass sie auf einer definitiven Bahn läuft:
«Und die Sonne läuft zielstrebig auf ihrer Bahn. Das ist die Anordnung des Mächtigen, des Wissenden.»
Diese Tatsachen, die im Quran stehen, sind erst durch astronomische Beobachtungen in unserem Zeitalter entdeckt worden. Entsprechend den Berechnungen der Experten folgt die Sonne mit der enormen Geschwindigkeit von 720.000 Kilometern pro Stunde der Richtung des Sternes Vega auf einer Bahn, die "Solar Apex" genannt wird. Dies bedeutet, dass die Sonne ungefähr 17.280.000 Kilometer pro Tag zurücklegt. Zusammen mit der Sonne legen innerhalb ihres Gravitationssystems auch alle anderen Planeten und ihre Monde die gleiche Strecke zurück.
Die Berechnung des Mondjahres
Im ersten Vers oben hat Allah mitgeteilt, dass der Mond ein Maß sein wird, damit die Menschen die Anzahl und Berechnung der Jahre kennen können.
«Er ist es, Der die Sonne zu einer Leuchte und den Mond zu einem Licht gemacht und ihm Stationen zugewiesen hat, damit ihr die Anzahl der Jahre und die Berechnung (der Zeit) kennt. Und Allah hat all dies ganz und gar in Wahrheit erschaffen. Er macht die Zeichen für ein verständiges Volk klar.»
Im ersten Vers oben hat Allah mitgeteilt, dass der Mond ein Maß sein wird, damit die Menschen die Anzahl und Berechnung der Jahre kennen können. Außerdem wurde die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass diese Berechnungen entsprechend der Positionen gemacht wurden, die der Mond bekommen wird, während er seiner eigenen Bahn folgt. Da der Winkel zwischen der Achse Erde-Mond und der Achse Erde- Sonne sich dauernd ändert, sehen wir den Mond zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen Formen. Durch Berechnungen die diese Änderungen einbeziehen, erfolgt die Bestimmung des Mondjahres.
Früher wurde 1 Monat als die Zeitspanne zwischen zwei Vollmonden gerechnet. Nach dieser Berechnung dauert 1 Monat 29 Tage, 12 Stunden und 44 Minuten. Dies ist der "Mondmonat". 12 Mondmonate sind ein Jahr. Doch zwischen dem Mondjahr und dem Jahr nach dem julianischen Kalender entsteht jedes Jahr einen Unterschied von 11 Tagen. In der Sure 18:25 al-Kahf wird auf diesen Unterschied folgendermaßen hingewiesen:
«Sie verweilten in ihrer Höhle dreihundert Jahre und noch neun dazu.»
Wir können die Zeitspanne, die im Vers erwähnt wird, so erklären: 300 Jahre x 11 Tage (der Unterschied, der jedes Jahr entsteht) = 3300 Tage. Wenn beachtet wird, dass 1 Sonnenjahr aus 365 Tagen 5 Stunden 48 Minuten und 45.5 Sekunden besteht, dann sind 3300 Tage / 365.24 Tage = 9 Jahre. Mit anderen Worten sind 300 Jahre, die entsprechend dem christlichen Kalender berechnet werden, 300+9 Jahre entsprechend dem julianischen Kalender. Wie ersichtlich ist, wurde im Vers auf diesen Unterschied von 9 Jahren hingewiesen, der auf ganz genauen Berechnungen beruht. (Allah weiß am besten.) Es ist eines der wissenschaftlichen Wunder des Quran, dass er auf eine solche Information hindeutet.
Die Schichten der Atmosphäre
Eine der Informationen, die im Quran gegeben werden ist, dass das Firmament aus sieben Himmeln besteht:
Eine der Informationen, die im Quran gegeben werden ist, dass das Firmament aus sieben Himmeln besteht:
«Er ist es, der für euch alles auf Erden erschuf. Dann wandte Er sich dem Himmel zu und bildete ihn zu sieben Himmeln; und Er hat Macht über alle Dinge.»
«Dann wandte Er sich dem Himmel zu, welcher noch Rauch war. So vollendete Er sie in zwei Tagen als sieben Himmelund teilte jedem Himmel seine Aufgabe zu...»
Das Wort "Himmel", das in vielen Versen des Quran verwendet wird, um das ganze Universum auszudrücken, meint auch den Himmel der Erde. Wenn wir an diese Bedeutung des Wortes denken, kommen wir zu dem Schluss, dass der Himmel der Erde, mit anderen Worten die Atmosphäre, aus 7 Schichten besteht.
Tatsächlich wissen wir heute, dass die Atmosphäre der Erde aus unterschiedlichen Schichten besteht.7
Entsprechend dem Atmosphärenmodell, das "Limited Fine Mesh Model" (LFMII) genannt wird und heute noch für die 48-stündigen Wettervorhersagen benutzt wird, hat die Atmosphäre 7 Schichten.8
Gemäß den modernen meteorologischen Definitionen sind die sieben Schichten der Atmosphäre folgendermaßen angeordnet:
1- Troposphäre 2- Stratosphäre 3- Mesosphäre 4- Thermosphäre 5- Exosphäre 6- Ionosphäre 7- Magnetosphäre Ein anderes Wunder befindet sich in der Aussage "Er teilte jedem Himmel seine Aufgabe zu" der Sure 41:12 – Fussilat. Der Vers informiert, dass Allah jede Schicht mit bestimmten Aufgaben betraut hat. Jede dieser Schichten der Erdatmosphäre ist von lebenswichtiger Bedeutung für alle Lebewesen auf der Erde. Jede Schicht hat ihre eigene Aufgabe – von der Entstehung des Regens bis zur Verhinderung schädlicher Strahlung, von der Reflexion der Radiowellen bis zur Zerstörung von Meteoriten.
Die untenerwähnten Verse geben uns Informationen bezüglich der 7 Schichten:
«Seht ihr denn nicht, wie Allah einen über dem anderen sieben Himmel erschaffen hat?»
Das arabische Wort "tibakan", das in diesen Versen im Deutschen als "Einklang" übersetzt wurde, hat gleichzeitig die Bedeutungen von "Schicht, Decke oder Deckel von etwas" und betont auch die Übereinstimmung der oberen Schicht mit der unteren. Die Pluralform des Wortes hat die Bedeutung von "schichtweise" (einem über dem anderen). Der Himmel in der schichtbaren Weise, der im Vers beschrieben wird, drückt zweifellos die Atmosphäre in bester Weise aus.
Dass diese Kenntnisse, die ohne die Technologie des 20. Jahrhunderts nie bestimmt werden könnten, im Quran ganz offenbar mitgeteilt werden, der vor 1400 Jahren hinabgesandt worden ist, ist ein weiteres großes Wunder.
Das wohlgeschützte Dach der Erde
Allah lenkt unsere Aufmerksamkeit im Quran auf eine sehr interessante Eigenschaft des Himmels:
Allah lenkt unsere Aufmerksamkeit im Quran auf eine sehr interessante Eigenschaft des Himmels:
«Und Wir machten den Himmel zu einem wohlbehüteten Dach. Und doch kehren sie sich von Seinen Zeichen ab.»
Diese Eigenschaft des Himmels wurde durch die wissenschaftlichen Forschungen, die im 20. Jahrhundert durchgeführt wurden, nachgewiesen.
Die Atmosphäre, die die Erde umgibt, dient entscheidenden Funktionen für den Ablauf des Lebens. Sie hält viele große und kleine Meteoriten auf, die sich der Erde nähern, indem sie sie zerstört. Die Atmosphäre verhindert, dass die Meteore auf die Erdoberfläche fallen und lebende Existenzen schädigen.
Zusätzlich filtert die Atmosphäre die gefährlichen Strahlen, die aus dem Weltraum kommen. Es ist interessant, dass die Atmosphäre nur harmlose Strahlen durchlässt, das sichtbare Licht, die ultravioletten Strahlen und die Radiowellen. All diese Strahlungen sind lebenswichtig. Zum Beispiel sind die ultravioletten Strahlen, die nur teilweise durch die Atmosphäre gelassen werden, für die Photosynthese der Pflanzen und für das Überleben allen Lebens sehr wichtig. Der Großteil der intensiven ultravioletten Strahlen, die von der Sonne ausgestrahlt werden, wird durch die Ozon-Schicht der Atmosphäre herausgefiltert und nur der kleine, tatsächlich benötigte Teil erreicht die Erdoberfläche.
Die schützende Funktion der Atmosphäre endet hier nicht. Die Atmosphäre schützt auch die Erde vor der Kälte des Weltraums, die minus 273 Grad Celsius beträgt.
Es ist nicht nur die Atmosphäre, die die Erde vor schädlichen Effekten schützt. Zusätzlich zur Atmosphäre dient der Van-Allen-Gürtel als eine Schutzschicht, die durch das magnetische Feld der Erde als Schild gegen die unseren Planeten bedrohende schädliche Strahlung verursacht wird. Diese Strahlung, die ständig durch die Sonne und andere Sterne ausgestrahlt wird, ist für Menschen tödlich. Wenn der Van-Allen-Gürtel nicht existieren würde, würde durch die Energieexplosionen, die häufig auf der Sonne auftreten, alles Leben auf der Erde zerstört.
Dr. Hugh Ross erklärt die Funktion des Van-Allen-Gürtels für unser Leben:
Es wurde berechnet, dass die Energie, die in den letzten Jahren bei Sonnenwinden freigesetzt wurde, der Energie von 100 Milliarden Atombomben des Typs entspricht, der Hiroschima abgeworfen wurde. Noch 58 Stunden nach einem Sonnenwind wurde beobachtet, dass die Nadeln von Kompassen ungewöhnliche Bewegungen anzeigten und 250 Kilometer über der Atmosphäre die Temperatur sich plötzlich auf 2500 °C erhöhte.
Es gibt ein vollkommenes System über der Erde, das uns umgibt und gegen externe Bedrohungen schützt. Die Information, dass der Himmel der Erde als ein schützender Schild dient, wurde uns vor Jahrhunderten im Quran übermittelt.
Den Himmel zum Dach machen
Im obigen Vers wird für den Himmel das arabische Wort "essemae binaen" verwendet. Dieses Wort hat die Bedeutungen von "Gewölbe, Decke". Außerdem beschreibt dieses Wort eine Bedeckung, die den Zelten der Wüstenaraber ähnelt.
«Der die Erde gemacht hat zu einem Bette für euch, und den Himmel zu einem Dach, und Wasser hat niederregnen lassen von den Wolken und damit Früchte für euren Unterhalt hervorgebracht hat. Stellt Allah daher keine Götter zur Seite, denn ihr wisst es doch.»
Im obigen Vers wird für den Himmel das arabische Wort "essemae binaen" verwendet. Dieses Wort hat die Bedeutungen von "Gewölbe, Decke". Außerdem beschreibt dieses Wort eine Bedeckung, die den Zelten der Wüstenaraber ähnelt.10
Was mit dieser zeltähnlichen Struktur betont wird, ist der Schutz vor äußeren Einflüssen.
Obwohl wir es meist nicht bemerken, fallen auch viele Meteoriten auf die Erde. Der Grund, warum diese Meteoriten die Erde nicht schädigen, ist der Widerstand, den die Atmosphäre, die die Erde umgibt, auf die Meteoriten ausübt. Der Meteor kann diesen Widerstand nicht lange aushalten, und er verliert den Großteil seiner Masse, weil er durch die Reibung an den Molekülen der Erdatmosphäre verbrennt. Außer den Versen über die Schutzeigenschaft der Atmosphäre weist Allah auch im folgenden Vers auf diese spezielle Schöpfung hin:
«Siehst du denn nicht, dass Allah euch (alles) dienstbar gemacht hat, was auf Erden ist, so wie die Schiffe, die das Meer auf Sein Geheiß durcheilen? Und Er hält den Himmel, damit er nicht auf die Erde fällt, außer mit Seiner Erlaubnis. Allah ist wahrlich gegen die Menschen mitfühlend und barmherzig.»
Die Erdatmosphäre schützt uns vor den äußeren Gefahren aus dem Universum. Mit dem Wort "Dach", das in den Versen für den Himmel verwendet wird, wird auf diese Eigenschaft des Himmels hingewiesen, welche zu Zeiten unseres Propheten (s.a.w.s.) nicht bekannt war.
Der wiederkehrende Himmel
Das Wort, das in den Quraninterpretationen als "Wiederkehr" übersetzt wird, hat die Bedeutung "zurückkehren" oder "zurückdrehen".
In einem Vers des Quran wird eine wichtige Funktion des Himmels erwähnt:
«Bei dem (Sternen-) Himmel und seiner Wiederkehr.»
Das Wort, das in den Quraninterpretationen als "Wiederkehr" übersetzt wird, hat die Bedeutung "zurückkehren" oder "zurückdrehen".
Wie bekannt ist, besteht die Atmosphäre, die die Erde umgibt, aus mehreren Schichten. Jede Schicht dient einem wichtigen Zweck zugunsten des Lebens. Jetzt überprüfen wir mit einigen Beispielen diese Funktion der Schichten, die um die Erde herum angeordnet sind.
Die Troposphäre, 13 bis 15 Kilometer über der Erde, bewirkt, dass der Wasserdampf, der von der Erdoberfläche aufsteigt, sich verdichtet und als Regen auf die Erde zurückfällt. Die untere Schicht der Stratosphäre, die Ozon-Schicht, reflektiert in einer Höhe von 25 Kilometern die schädlichen UV-Strahlen, die aus dem Weltraum kommen. Die Ionosphäre reflektiert Kurzwellen, zurück zu den unterschiedlichen Teilen der Welt, und verhält sich damit wie ein passiver Nachrichtensatellit und ermöglicht auf diese Weise drahtlose Kommunikation, Radio und das Fernsehen. Die Magnetosphäre reflektiert die schädlichen radioaktiven Partikel, die durch die Sonne und andere Fixsterne ausgestrahlt werden, zurück in den Weltraum.
Diese Eigenschaft, die erst kürzlich entdeckt wurde, wurde vor Jahrhunderten im Quran verkündet und dies zeigt wieder, dass er das Wort von Allah ist.
Das Wunder im Eisen
Eisen ist eines der Elemente, die im Quran genannt werden. In der Sure al-Hadid, was "das Eisen" bedeutet, werden wir wie folgt informiert:
Eisen ist eines der Elemente, die im Quran genannt werden. In der Sure al-Hadid, was "das Eisen" bedeutet, werden wir wie folgt informiert:
«...Und Wir sandten darüber das Eisen herab, in welchem furchteinflössende Kraft, aber auch Nutzen für die Menschen ist...»
Man könnte denken, dass das Wort "herabsenden" in einer metaphorischen Bedeutung für "den Nutzen der Menschen dienlich gesandt werden" verwendet wird. Aber, wenn wir die wörtliche Bedeutung "physisch herabsenden" des Wortes annehmen, stellen wir fest, dass dieser Vers auf ein sehr bedeutendes wissenschaftliches Wunder hindeutet. Denn moderne astronomische Entdeckungen haben gezeigt, dass das Eisen von riesigen Sternen im Weltraum auf unsere Erde gekommen ist.11
Erst kürzlich wurde bewiesen, dass alles Eisen, nicht nur unseres Planeten, sondern im gesamten Sonnensystem aus dem äußeren Weltraum stammt. Dies ist so, weil die Sonne kein Eisen erzeugen kann. Die Sonne hat eine Oberflächentemperatur von 6000 Grad Celsius und eine Kerntemperatur von etwa 20 Millionen Grad. Es gibt jedoch viel heißere Sterne, die wir als Nova oder Supernova kennen, in denen die Temperaturen mehrere hundert Milliarden Grad Celsius erreichen, und in diesen Sternen entsteht Eisen. Wenn der Prozentsatz an Eisen in einem solchen Stern eine bestimmte Größe überschreitet, explodiert dieser Stern, und seine Bruchstücke fliegen durchs All, bis sie vom Gravitationsfeld eines anderen Himmelskörpers eingefangen werden. Auf diese Weise gelangte Eisen in unser Sonnensystem und auf unseren Planeten. Dies ist heute eine gesicherte Erkenntnis.12
In einer wissenschaftlichen Quelle gibt es folgende Informationen zu diesem Thema:
Das Eisen-60-Isotop, das sich in den tiefliegenden Schichten der Erde befindet, entstand nach einer Nukleosynthese der Elemente im nahen Weltraum, erreichte später die Erdatmosphäre und blieb in den Erdschichten stecken.13
Wie hieraus zu ersehen ist, entstand Eisen nicht auf unserer Erde. Es stammt von Supernovas und wurde z.B. durch Meteoriten zur Erde getragen. Wie im Quranvers angegeben, wurde das Eisen zur Erde 'hinuntergebracht'. Es ist klar, dass diese Tatsache im 7. Jahrhundert nicht wissenschaftlich bekannt sein konnte, als der Quran offenbart wurde.
Die moderne Astrophysik hat nachgewiesen, dass alle bekannten chemischen Elemente außerhalb des Planeten Erde entstanden sind. Die Formulierung "darüber" im Vers "...Wir sandten darüber das Eisen herab..." könnte auf diese Tatsache hindeuten. Wenn aber besonders die Kenntnisse in Betracht gezogen werden, die erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts erlangt worden sind, ist es bemerkenswert, dass in diesem Vers besonders auf das Eisen hingewiesen wird. Der bekannte Mikrobiologe Michael Denton hebt die besondere Bedeutung des Eisens für alles Leben in seinem Buch Nature's Destiny [Das Schicksal der Natur] folgendermaßen hervor:
Von allen Metallen ist für das Leben keines wichtiger als das Eisen. Die Anhäufung von Eisen um den Mittelpunkt eines Sterns ist es, die eine Supernova auslöst, jene gigantische Explosion, durch die die Atome im Kosmos verteilt werden, die Voraussetzung für alles Leben sind. Es war die Gravitation der
Ohne das Eisenatom gäbe es kein auf Kohlenstoff basierendes Leben im Kosmos; keine Supernova, keine Erwärmung der frühen
Aus diesen Erklärungen ist die Bedeutung von Eisen leicht zu ersehen. Dass im Quran besonders auf das Eisen hingewiesen wird, unterstreicht die Wichtigkeit dieses Elements. Des Weiteren ist interessant, dass der 25. Vers der Sure al-Hadid zwei mathematische Chiffren enthält. Al-Hadid (das Eisen) ist die 57. Sure des Quran. Und der numerische Wert des Wortes al-Hadid auf Arabisch ist wiederum 57. (Für mehr Informationen über die arabischen Abjad Berechnungen siehe das Kapitel Die Abjad Berechnung im Quran )
Der numerische Wert des Wortes "hadid" allein ist 26, und 26 ist auch die Ordnungszahl des Eisens im Periodensystem der chemischen Elemente.
Die Relativität der Zeit
Heute ist die Relativität der Zeit eine nachgewiesene wissenschaftliche Tatsache. Sie wurde durch die Relativitätstheorie von Albert Einstein in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt.
Heute ist die Relativität der Zeit eine nachgewiesene wissenschaftliche Tatsache. Sie wurde durch die Relativitätstheorie von Albert Einstein in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt. Bis zu diesem Zeitpunkt wussten die Menschen nicht, dass die Zeit eine relative Größe ist und abhängig ist von Position und Geschwindigkeit des Beobachters.
Mit einer Ausnahme: der Quran umfasste Informationen über die Relativität der Zeit. Einige Verse dazu sind die folgenden:
«Und siehe, ein Tag bei deinem Herrn ist wie tausend Jahre von denen, mit denen ihr rechnet.»
«Er lenkt alle Dinge - vom Himmel bis zur Erde. Zu guter Letzt steigt alles zu Ihm empor an einem Tage, dessen Maß tausend Jahre von denen sind, die ihr zählt.»
Die Tatsache, dass die Relativität der Zeit so offensichtlich im Quran erwähnt wird, der ab dem Jahr 610 n. Chr. offenbart wurde, ist ein weiterer Beweis, dass der Quran ein heiliges Buch ist.
Die Paarweise Erschaffung
Obgleich das Konzept "die Paare" für Mann und Frau verwendet wird, hat die Aussage "von dem, das sie nicht kennen" die im Quran angegeben ist, breitere Implikationen. Heute ist eine der Implikationen des Verses aufgedeckt worden.
«Preis sei Ihm, der alle Arten paarweise erschaffen hat, von dem, was die Erde wachsen lässt, und von ihnen selber und von dem, das sie nicht kennen.»
Obgleich das Konzept "die Paare" für Mann und Frau verwendet wird, hat die Aussage "von dem, das sie nicht kennen" die im Quran angegeben ist, breitere Implikationen. Heute ist eine der Implikationen des Verses aufgedeckt worden. Dem englischen Wissenschaftler Paul Dirac, der vorschlug, dass die Materie paarweise erschaffen wird, wurde 1933 der Nobelpreis für Physik zugesprochen. Diese Entdeckung, genannt "Parit" besagt, dass alle Materie mit einem Gegenstück zusammengesetzt ist, mit Antimaterie. Antimaterie trägt die korrespondierenden symmetrischen Eigenschaften zur Materie. Jedes Teilchen korrespondiert mit einem Antiteilchen; somit wird angenommen dass ein völlig identisches, sozusagen spiegelbildliches Universum zu unserem eigenen, das aus Antimaterie besteht, existiert. Im Vergleich mit der Materie wird das Elektron der Antimaterie positiv aufgeladen und seine Protone werden negativ aufgeladen. Diese Tatsache wird in einer wissenschaftlichen Quelle auf folgende Art beschrieben:
Ein anderes Beispiel für die Symmetrie in der Schöpfung sind die Pflanzen. Botaniker haben erst vor 100 Jahren entdeckt, dass die Pflanzen auch ein Geschlecht haben.16
Es wurde jedoch vor 1400 Jahren im Quran darüber informiert, dass auch die Pflanzen paarweise hervorgebracht worden sind.
«Erschaffen hat Er die Himmel ohne sichtbare Säulen. Und Er stellte festgegründete Berge auf die Erde, damit sie nicht mit euch wanke. Und Er verteilte allerlei Getier über sie. Und von Himmel senden Wir Regen herab und lassen jede herrliche Gattung auf ihr sprießen.»
«(Er) Der euch die Erde zu einem Lager gemacht hat und euch auf ihren Wegen ziehen lässt und vom Himmel Wasser herabsendet, durch das Wir paarweise verschiedene Pflanzen hervorbringen.»
Nachdem der griechische Philosoph Demokritos seine bekannte Atomtheorie ausgearbeitet hatte, begannen die Menschen daran zu glauben, dass die Materie aus sehr kleinen, unteilbaren und unzerstörbaren Teilchen, aus Atomen besteht.
Nachdem der griechische Philosoph Demokritos seine bekannte Atomtheorie ausgearbeitet hatte, begannen die Menschen daran zu glauben, dass die Materie aus sehr kleinen, unteilbaren und unzerstörbaren Teilchen, aus Atomen besteht. Heutzutage jedoch hat die moderne Wissenschaft aufgedeckt, dass auch das Atom, das als die kleinste Einheit der Materie bekannt war, geteilt werden kann. Diese Tatsache, die erst im letzten Jahrhundert an den Tag gekommen ist, wurde den Menschen im Quran vor 1400 Jahren mitgeteilt:
«...Dem, der das Verborgene kennt, entgeht nicht das Gewicht eines Stäubchens in den Himmeln und auf Erden, noch gibt es etwas kleineres oder größeres als das, das nicht in einem offenkundigen Buch stünde.»
«...Deinem Herrn bleibt auch nicht das Gewicht eines Stäubchens auf Erden und im Himmel verborgen. Und nichts kleiner oder größer als dies, ohne dass es in einem Buch klar verzeichnet stünde.»
In den obigen Versen werden "Stäubchen" und etwas Kleineres als dieses erwähnt. Das Wort "zerre" in der arabischen Sprache bedeutet "das kleinste Teilchen, das die Menschen kennen, Staub, Atom".
Bis vor etwa 80 Jahren wurde angenommen, dass die kleinsten Teilchen, welche ein Atom bilden, Protonen und Neutronen waren. Seitdem wurde jedoch entdeckt, dass es innerhalb des Atoms noch kleinere Teilchen gibt, die die wirklichen Elementarteilchen bilden. Ein Wissenschaftszweig namens "Quantenphysik" entstand, die diese "subatomaren Teilchen" innerhalb des Atoms und ihre Bewegungen erforscht. Der Wissenschaftszweig der Quantenphysik hat unter anderem ergeben, dass die Protonen und Neutronen, die das Atom bilden, tatsächlich aus subatomaren Teilchen bestehen, die "Quarks" genannt werden. Die Größe der Quarks, die die Protonen bilden, ist unvorstellbar klein: 10 (0,000.000.000.000.000.001) Meter.17
Ein sehr wichtiger Punkt muss hier beachtet werden. Es wurde in diesen Versen bezüglich des Wortes zerre besonders auf das Gewicht hingewiesen. Das Wort "miskal" in der Aussage "miskale zerretin" (das Gewicht eines Stäubchens), die im Vers erwähnt wird, bedeutet das Gewicht. Man weiß heute, dass die Elementarteilchen wie Protonen, Neutronen und Elektronen, aus denen das Atom besteht, gleichzeitig die Verbindungen sind, die das Gewicht des Atoms bestimmen. Aus diesem Grund ist es ein erneutes wissenschaftliches Wunder des Quran, dass nicht auf die Größe oder eine andere Eigenschaft des "Stäubchens" sondern auf sein Gewicht hingewiesen wird.
Schwarze Löcher
Im 20. Jahrhundert wurden viele neue Forschungen über die Himmelskörper im Universum angestellt. Eine Art dieser Himmelskörper, die erst neu entdeckt wurde, sind die schwarzen Löcher.
Im 20. Jahrhundert wurden viele neue Forschungen über die Himmelskörper im Universum angestellt. Eine Art dieser Himmelskörper, die erst neu entdeckt wurde, sind die schwarzen Löcher. Sie entstehen dann, wenn ein Stern, dessen atomarer Brennstoff verbraucht ist, unter der Einwirkung der Gravitationskräfte, die von seiner eigenen Masse verursacht werden, den Gravitationskollaps erleidet, was bedeutet, das er unter seinem eigenen Gewicht in sich zusammenstürzt. Dadurch entsteht eine Masse von unendlicher Dichte bei extrem kleinen Volumen, die jedoch ein so extrem starkes Gravitationsfeld aufweist, dass selbst Lichtstrahlen ihm nicht entkommen können. Deswegen können wir ein schwarzes Loch sogar mit größten Teleskopen nicht sehen. Der zusammengeschrumpfte Stern kann nur mit seiner Wirkung auf seine Umgebung wahrgenommen werden. Allah weist auf dieses Thema hin, indem Er in der Sure al-Waqi'a bei den Plätzen der Sterne schwört:
«Nein! Ich schwöre bei den Orten der Sterne. Und das ist fürwahr ein großer Schwur, wenn ihr es nur wüsstet!»
Der Ausdruck "Schwarze Löcher" wurde zum ersten Mal 1969 vom amerikanischen Physiker John Wheeler benutzt. Ein schwarzes Loch ist eine Ballung einer Masse in einem so kleinen Bereich, dass selbst Licht aus ihm nicht mehr entweichen kann. Die gewaltige Gravitation hält selbst die schnellsten Teilchen, die Photonen, gefangen. Die räumliche Ausdehnung eines Schwarzen Lochs nennt man Schwarzschildradius, nach dem deutschen Physiker Karl Schwarzschild (1873-1916). Um ein Beispiel zu geben: Das Endstadium eines typischen Sterns von drei Sonnenmassen endet nach seinem Ausbrennen und seiner Explosion in einem Schwarzen Loch von nur 20 Kilometern Durchmesser! Schwarze Löcher sind "schwarz", also direkter Beobachtung entzogen. Dennoch verraten sie sich indirekt durch den ungeheuren Sog, den ihre Massenanziehung auf andere Himmelskörper ausübt. In den untenerwähnten Versen könnte außer auf den Jüngsten Tag auch auf diese wissenschaftliche Entdeckung hingedeutet werden:
Im Bereich von großen Massen ist der dreidimensionale Raum gekrümmt und zwar in eine vierte Dimension, die für uns nicht mehr spürbar ist. Wir können nicht mit dem Finger auf sie zeigen oder sie sonst irgendwie wahrnehmen. Diese Raumkrümmung im Bereich großer Massen ist gleichbedeutend mit der Schwerkraft. Schwerkraft ist nichts weiter als eine Verzerrung des Raumes im Bereich großer Massen!
Dass im Quran auf diese Information bezüglich der Sterne hingewiesen wird, ist ein weiterer Beweis, dass der Quran Allahs Wort ist:
«Bei dem Himmel und dem sich bei Nacht Einstellenden! Doch was lässt dich wissen, was das sich bei Nacht Einstellende ist? Es ist ein Stern von durchdringender Helligkeit.»
Wie bekannt kann man ohne eine Lichtquelle seine Umgebung nicht mit bloßem Auge sehen. Das Licht jedoch, das wir sehen, ist nur ein winziger Teil des existierenden Frequenzspektrums energiereicher Strahlung.
«Lob sei Allah, Der die Himmel und die Erde erschaffen und die Finsternisse und das Lichtgemacht hat...»
Wie bekannt kann man ohne eine Lichtquelle seine Umgebung nicht mit bloßem Auge sehen. Das Licht jedoch, das wir sehen, ist nur ein winziger Teil des existierenden Frequenzspektrums energiereicher Strahlung. Es existieren verschiedene Strahlungsformen, die der Mensch nicht sehen kann, die aber dennoch Energie übertragen: Infrarotstrahlung, ultraviolette Strahlen, Röntgenstrahlung und Radiowellen... Der Mensch ist gegenüber diesen Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums blind.
Von diesem Gesichtspunkt aus gesehen ist es sehr bemerkenswert, dass im Quran das Wort "Finsternis" jedes Mal als "Finsternisse", im Plural also, ausgedrückt wird. Das Wort "Finsternisse", das auf Arabisch mit "zulumat" ausgedrückt wird, wurde im Quran in 23 Versen in Pluralform verwendet. Im Singular ist dieses Wort nicht verwendet worden. Die Erwähnung des Wortes "Finsternis" ausschließlich in der Pluralform lenkt unsere Aufmerksamkeit darauf, dass es außer dem Strahlenspektrum, das wir sehen können, noch andere Arten von Strahlung gibt.
Den Grund für den Plural in diesem Ausdruck haben Wissenschaftler erst in jüngster Zeit entdeckt. Die Wellenlängen sind unterschiedliche Formen der Energie, die als elektromagnetische Strahlung bekannt ist. Alle Formen elektromagnetischer Strahlung bewegen sich wellenförmig im Raum fort, ähnlich den Wellen, die sich auf dem Wasser bilden, wenn man einen Stein hinein wirft. Ebenso wie die durch einen Steinwurf verursachten Wellen auf der Wasseroberfläche verschiedene Höhen und Abstände voneinander haben können, haben auch elektromagnetischen Wellen verschiedene Wellenlängen.
Nicht alle Sterne und weitere Lichtquellen im Universum senden die gleiche Art Strahlung aus. Diese unterschiedlichen Arten von Strahlung werden entsprechend ihrer Wellenlänge klassifiziert. Das gesamte Spektrum der elektromagnetischen Wellen reicht von der Gammastrahlung (10 Nanometer) bis zu den Radiowellen (bis zu 100 km). Der Unterschied in diesem Spektrum zwischen der kleinsten Wellenlänge der Gammastrahlung und der die größten Wellenlängen besitzenden Radiowellen ist 10²⁵. Dabei sind die Strahlen der Sonne auf einen sehr schmalen Abschnitt dieses Spektrums begrenzt.
Man kann sich kaum etwas unter einer Zahl dieser Größe vorstellen, und so wollen wir einige Vergleiche anstellen. Wenn man von 1 bis18 zählen wollte, und dies Tag und Nacht täte, würde man dazu 100 Millionen mal länger als das Alter der Erde brauchen! Die verschiedenen Wellenlängen der im Weltall vorkommenden elektromagnetischen Energie erstrecken sich also über ein enormes breites Spektrum. 70 % der Sonnenstrahlung umfassen Wellenlängen von 0.3 bis 1.5 Mikron und innerhalb dieser schmalen Bandbreite gibt es drei Arten von Licht: sichtbares, infrarotes und ultraviolettes Licht. Diese Strahlung, die als 'sichtbares Licht' bekannt ist, macht 41 % des Sonnenlichts aus.
Wie erwähnt bilden die Wellen, die wir mit unseren Augen sehen können (sichtbares Licht), nur einen ganz kleinen Teil des elektromagnetischen Spektrums. Außer in diesem schmalen Abschnitt sind wir Menschen auf allen anderen Wellenlängen blind.19
Licht ohne Flammen
In diesem Vers der Sure an-Nur wird ein Objekt erwähnt, das Licht ausstrahlt. Dieses Objekt wird mit einem Stern verglichen.
«Allah ist das Licht der Himmel und der Erde. Das Gleichnis Seines Lichts ist eine Nische, in der sich eine Lampe befindet. Die Lampe ist in einem Glase. Und das Glas gleicht einem flimmernden Stern. Es wird angezündet von einem gesegneten Baum, einem Olivenbaum, weder vom Osten noch vom Westen, dessen Öl fast schon leuchtet, auch wenn es kein Feuer berührt. Licht über Licht! Allah leitet zu Seinem Licht wen Er will. Und Allah prägt Gleichnisse für die Menschen. Und Allah kennt alle Dinge.»
In diesem Vers der Sure an-Nur wird ein Objekt erwähnt, das Licht ausstrahlt. Dieses Objekt wird mit einem Stern verglichen. Dass der Brennstoff des Objektes, das im Vers mit dem Stern verglichen wird, weder zum Westen noch zum Osten gehört, kann ein Zeichen sein, dass dieses Objekt in der physikalischen Dimension nicht existiert.
Beachten wir, dass die Quelle des Brennstoffs als Energie existiert, ist es wahrscheinlich anzunehmen, dass der in diesem Vers beschriebene Brennstoff auf die elektrische Energie und dass das Licht ausstrahlende Objekt auf die Glühbirne hinweist.
Die Glühbirne ist ein Objekt, das mit den Beschreibungen im Vers genau übereinstimmt, das innerhalb eines Glases wie ein Stern leuchtet und Licht ausstrahlt. Die Glühbirne wird nicht wie die Öllampe, Petroleumlampe oder ähnliche Beleuchtungen mit Öl betrieben, und bei der Glühbirne verwirklicht sich eine Beleuchtung ohne Flammen, genau wie es auch im Vers beschrieben worden ist. Als Folge der Schwingung zwischen den Atomen des hitzebeständigen Wolfram-Drahtes in der Glühbirne entsteht eine Temperatur von über 2.000 Grad Celsius. Diese Hitze, die andere Metalle schmelzen lässt, ist so hoch, dass durch sie ein starkes Licht entsteht, welches mit bloßem Auge sichtbar ist. Aber trotz dieser hohen Temperatur verbrennt der Draht nicht, wie es auch mit den Beschreibungen im Vers übereinstimmt, weil es in der Glühbirne keinen Sauerstoff gibt. Der Draht in der Glühbirne ähnelt von weitem dem Aussehen eines leuchtenden Sterns.
Wenn wir beachten, dass die Elektrizität eine der größten Entdeckungen der Weltgeschichte ist und dass die ganze Welt mit den Glühbirnen, die durch die elektrische Energie funktionieren, beleuchtet wird, ist es möglich, dass der Vers auf diese wichtige Entdeckung hinweist. (Allah weiß am besten.)
Eine andere Erklärung dazu kann die folgende sein: Die Beschreibungen im Vers mögen auf das Licht verweisen, das als Resultat der Kernfusionen in den Sternen entsteht. Die Sterne sind überaus heiße, leuchtende, rotierende Gaskugeln, die in großen Mengen Wärme und Licht ausstrahlen. Große Sterne stürzen irgendwann, unter ihrer eigenen Schwerkraft in sich zusammen (Gravitationskollaps). Aus diesem Grund werden ihre Zentren immer dichter und heißer. Wenn die Materie im Zentrum des Sterns heiß genug geworden ist, mindestens 10 Millionen Grad Celsius, beginnt die Kernfusion von selbst. Was innerhalb eines Sterns geschieht, ist die Umwandlung von Wasserstoff in Helium durch Kernfusion. Oberhalb von 10 Millionen Grad Celsius bilden 4 Protonen unter katalytischer Beteiligung eines Kohlenstoffkerns und unter Abgabe von 2 Positronen einen Heliumkern (4He); je Gramm gebildeten Heliums wird dabei eine Energie von ca. 170.000 kWh freigesetzt. Diese Energie wird von der Oberfläche des Sterns in Form von Licht und Wärme abgestrahlt. Dieatomare Fusionsreaktion dauert an, bis der gesamte Wasserstoffvorrat des Sterns vollständig verbraucht ist.
Da bei der Fusionsreaktion in den Sternen kein Sauerstoff beteiligt ist, entsteht kein übliches Feuer wie bei einem brennenden Stück Holz. Die enorme Temperatur der Sterne ergibt sich nicht aus einem konventionell brennenden Feuer. Der Vers weist auf diese Art des Brennens hin. Wenn wir bedenken, dass im Vers ein Stern, sein Brennstoff und ein Brennen ohne Flammen -nämlich eine Atomreaktion- erwähnt ist, ist es möglich, dass der Vers auf die Entstehung des Lichtes in den Sternen und auf die Art seines Brennens hinweist. (Allah weiß am besten.)